Mercedes-Benz erhöht wieder einmal die Sicherheit für Autofahrer. Wie schon im ESF2009 Experimental Safety Vehicle gezeigt, wird das nächste Luxusmodell des deutschen Autoherstellers einen aufblasbaren Sicherheitsgurt haben. Mercedes ist jedoch nicht der erste Autohersteller der dieses System verwendet. Ford hat schon im 2011 Explorer die neuartigen Sitzgurte eingebaut. Ein solcher Sicherheitsgurt würde im Falle eines Unfalls den Brustkorb der Passagiere noch besser schützen.


Der aufblasbare Sicherheitsgurt schützt den Brustkorb noch besser

Ähnlich einem Airbag

Der Sicherheitsgurt schaut zunächst wie ein ganz normaler Gurt aus. Das Geheimnis liegt im Gas Generator, welcher den Gurt bei einem Unfall aufbläst. Durch mehrere Schichten ist es möglich, den Gurt auf das dreifache seiner normalen Breite aufzublasen. Sobald die Sensoren des Autos einen frontalen Zusammenstoß melden, reißen die Nähte auf und schützen so den Brustkorb des Passagiers.


Tests am Computer

Da Crash Dummies für soche Tests nicht geeignet sind, musst man auf Computersimulationen zurückgreifen. Mercedes-Benz testete an virtuellen Menschen und untersuchte die biomechanische Belastung infolge eines Autounfalles. Gedacht ist der aufblasbare Sicherheitsgurt aber nur für die Mitfahrer auf der Rückbank. Fahrer und Beifahrer werden ja schon vom Airbag geschützt.

Quelle: gizmag.com

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2 Kommentare

  1. schuhmann

    2. August 2012 at 13:37

    So was hatte ein Schüler aus Fürstenzell bei Passau schon vor 1990 erfunden. das war ein integreirter Aibag, der dem Fahrer nicht ins Gesicht schlug!
    Diese Weiter-Entwicklung von Daimler Benz halte trotzdem für sinnvoll.

  2. Tilo

    2. August 2012 at 17:30

    Klingt gut ist nur die Frage was einen dieses Stück Sicherheit wert ist.

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