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Mikrochips versorgen den Körper wohldosiert mit Medizin

Diese Innovation aus dem Bereich der Biotechnik wird schon bald chronisch kranken Menschen das Leben erleichtern: Ein mikrochipbasiertes System, das sich unter der Haut implantieren lässt, um dort über Jahre hinweg dosiert Medikamente abzugeben. So gerät keine Pilleneinnahme mehr in Vergessenheit.

Mikrochiptechnik für mehr Lebensqualität bei chronisch Kranken.

Mikrochiptechnik für mehr Lebensqualität bei chronisch Kranken.

Microchips Biotech und Teva Implants bringen Produkt auf den Markt

Microchips Biotech entwickelte die medizinische Neuheit, die nun durch den Pharmariesen Teva Implants vertrieben werden soll – die Verträge wurden gerade frisch unterzeichnet. Jeder Mikrochip besteht aus Hunderten nadelkopfgroßer Reservoirs, die jeweils von einer Metallmembran verschlossen sind. Die Reservoirs enthalten winzige Dosen von Medikamenten oder Chemikalien. Durch einen elektrischen Impuls öffnet sich eine der Membranen, so gelangt eine Einzeldosis in den Körper. Das Gerät lässt sich kabellos programmieren und kann bis zu 16 Jahre am Stück eingesetzt werden.

Neuer Behandlungsweg für Millionen von Menschen

Weil dieses Gerät auch bei stark verbreiteten Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Osteoporose eingesetzt werden kann, wird die neue Technik wohl bald zum Alltag von Millionen Menschen gehören. Teva zahlte jetzt 35 $ für klinische Tests, die anstehen, bevor die bahnbrechende Erfindung ihren Weg zu den Patienten finden kann.

Werden Spritzen für chronisch Kranke bald überflüssig?

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Mikrochips sparen Kosten – und retten Leben

Die neuen Mikrochips bringen den erkrankten Menschen nicht nur ein Stück Lebensqualität zurück, sie werden wahrscheinlich große Summen auf dem Gesundheitssektor einsparen. Denn die Folgekosten falscher Dosierungen durch Patienten, die sich nicht an ärztliche Anweisungen halten, erreichen allein in den USA einen dreistelligen Milliardenbetrag. Etwa 125.000 amerikanische Patienten sterben sogar pro Jahr, weil sie ihre Medizin vergessen oder nicht richtig eingenommen haben. Diese Probleme können bald schon der Vergangenheit angehören.

Quelle: newsoffice.mit.edu

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