Porsche hat mit dem Mission E auf der IAA in Frankfurt eine Antwort auf Teslas Model S geliefert. Der neue Elektro-Porsche sieht nicht nur schick aus, sondern schont die Umwelt. Zum Einsatz kommt eine Hochleistungsbatterie, die dem sportlichen Wagen eine Reichweite von 500 Kilometer beschert. Zudem erkennt der Porsche die Stimmung seines Fahrers.


Porsche
Porsche Mission E mit 500 Kilometer Reichweite und Emotionen-Tracking (Bild: Porsche)

Porsche Mission E als Antwort auf Teslas Model S

Die beiden großen Trends der diesjährigen IAA sind zum einen vernetzte Autos und zum anderen Elektromobilität. Hier springt auch Porsche auf und stellte kürzlich das neue Mission E Konzept vor. Tesla legte bereits mit spannenden Studien vor und bewies, dass auch Elektroautos vorn mitfahren können und im Hinblick auf die Beschleunigung so manchen Benziner-Sportler stehen lassen. Der Mission E ist optisch an den viertürigen Porsche Panamera angelehnt. Die Front erinnert an den 918 Hybrid. Um ordentlich Fahrt aufnehmen zu können, schlummern 600 Elektro-PS im Inneren des Supersportlers. Tempo 100 soll Porsche zufolge in 3,5 Sekunden realisiert werden. Natürlich setzt Porsche auch hier auf den intelligenten Allrad-Antrieb.

Porsche Mission E
Porsche Mission E mit Panamera Heck (Bild: Porsche)

Mit einer Reichweite von 500 Kilometer setzt Porsche ein Zeichen. Innerhalb von 15 Minuten soll die Batterie wieder zu 80 Prozent geladen sein. Im vorderen Kotflügel wurde der Ladestecker eingelassen, der den Mission E per Induktion über eine Bodenplatte kabellos lädt. Der Umwelt-Porsche verfügt im Inneren zudem über vier Einzelsitze und jede Menge Hightech. Über die Mittelkonsole können sämtliche Befehle per Gestensteuerung und intuitivem Touchdisplay ausgeführt werden. Zusätzlich zu der Gestensteuerung wurde auch eine Blicksteuerung integriert. Das Fahrzeug ist damit in der Lage die Augenbewegungen zu interpretieren. Ein kleines Highlight ist zudem die Wiedergabe des Fahrspaßes über ein Emoticon. Dabei erfasst eine im Innenspiegel verbaute Kamera den im Gesicht des Fahrers manifestierten Fahrspaß. Das Emoticon kann dann auch über soziale Netzwerke mit den Freunden geteilt werden, so dass diese ebenfalls am Spaß teilhaben können. Eine nette Spielerei, die laut Porsche jedoch erst in drei Jahren im Serienwagen implementiert wird.


Porsche Mission E
Porsche Mission E Innen mit Gesten- und Blicksteuerung im Cockpit (Bild: Porsche)

Was der neue Mission E einmal kosten soll und wann der E-Renner in Deutschland verfügbar ist, ist noch nicht bekannt. Das Spitzenmodell des Tesla Model S schlägt mit knapp 96.000 Euro zu Buche. Porsche wird den neuen Mission E jedoch nicht unter 100.000 Euro verkaufen.

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1 Kommentar

  1. Esh

    15. September 2015 at 11:37

    Uh, ich freu mich schon auf die Statusmitteilungen 😉

    ? Geil, losfahren
    ? Volle Beschleunigung
    ? Scheiße, der zieht mit 110 auf die linke Spur
    ? Arrrgh gerade noch so dem nicht reingefahren
    ? Hau ab von meiner Spur
    ? A%§$/(%§$/(§)$/&!!!!!
    ? Jetzt aber den voll abledern, Vollgas!
    ? Uaaa schon wieder so einer
    ? Interessiert dich meine Lichthupe gar nicht?!!?!?!
    ? Rechts dran vorbei, scheiß drauf
    ? Endlich wieder Fahrspaß
    ? So cool so cool so cool
    ? Kacke was war das?
    ? Mist, mit 230 in der Baustelle geblitzt
    ? Und jetzt auch noch so ein Schnarchzapfen vor mir, dass ich wirklich nur 60 fahren kann
    ? Das macht mich fertig, noch 5 km mit 60 und dafür hab ich über 100.000 bezahlt?

    😉

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