Mit dem Voranschreiten des Technik-Zeitalters genießt Konnektivität auch zu Hause einen immer höheren Stellenwert. Smartphones und Tablets werden zunehmend leistungsfähiger und PCs sind smarter denn je. Betriebssysteme verschmelzen miteinander und viele Dinge werden einfach zusammengefügt und bilden eine intelligente Einheit. Eine Vielzahl von Unternehmen sucht dabei stets nach noch besseren und Alltags-tauglicheren Lösungen.chließlich kommen diese Entwicklungen vor allem uns Anwendern zu Gute. Statt einem Geräte-Wirrwarr, können wir schon heute bequem nahezu alles über das Smartphone, Tablet oder den PC steuern. Eine Schlüsselrolle spielt hier auch das Internet, welches mittlerweile allgegenwärtig ist und ebenfalls immer höhere Geschwindigkeiten zu akzeptablen Preisen ermöglicht. Es gibt bereits eine ansehnliche Auswahl intelligenter Smart-Home-Technologien. Diese sind oftmals recht einfach gehalten und ermöglichen somit auch Laien einen schnellen und komfortablen Einstieg.


Smarthome
SmartHome „Haus der Zukunft“ via Youtube

Hausautomatisierung für Laien

Das Zusammenspiel zwischen moderner Hardware, dem Internet und Software-Lösungen in Form von smarten Apps, eröffnet auch im Bereich der Hausautomation völlig neue Möglichkeiten. Neben futuristischen und noch recht kostenintensiven Technologien, existieren auch schon bezahlbare Lösungen auf die der Durchschnittsverbraucher zurück greifen kann. Angesprochen wird vor allem das umweltbewusste Publikum, welches sich mehr Sicherheit, Energieeffizienz und Komfort in den eigenen vier Wänden wünscht.

Starterpakete gestalten den Einstieg in die Hausautomatisierung erfahrungsgemäß am leichtesten. Die Anbieter senden dabei die passende Hardware im Bundle. In der Regel gibt es dann ein Modul als Hauptsteuerungszentrale, welches sich mit den beigefügten Geräten verbindet. Die Hauptsteuerung wird mit dem heimischen WLAN vernetzt, so dass man auch über mobile Anwendungen auf die Funktionen und Protokolle zurück greifen kann. Die Möglichkeiten sind mittlerweile vielfältig. So kann man per Smartphone oder Tablet App nicht nur die Heizungen unterwegs steuern, sondern auch überprüfen, ob das Licht im Haus über all aus ist. Zudem kann man über WLAN-fähige Steckdosen das Strom-Management für die elektrischen Geräte, mittels Smartphone-App, übernehmen. Im Bereich der Haussteuerung ist allerdings noch viel mehr möglich.


Interessant ist dabei auch der Bezug zu einem Bericht über das „Haus der Zukunft“, der vor vier Jahren veröffentlicht wurde und Technologien aufgriff, die heute bereits genutzt werden können. Hierbei steht die Haussteuerung ebenfalls im Mittelpunkt. Mit nur einem Gerät wird nahezu alles gesteuert.

Neben haptischen Modulen wird vermehrt auch die Steuerung einzelner Geräte via Sprachbefehle realisiert. Passende Lösungsansätze liefert beispielsweise das Startup Ubi.

Sicherheit und Überwachung

Moderne Technologie kommt auch bei den Themenfeldern Sicherheit und Überwachung vermehrt zum Einsatz. Kameras verfügen über Wifi-Konnektivität und ermöglichen den Zugriff über das Smartphone von nahezu jedem Punkt der Welt. Das Unternehmen Lupus Electronics hat sich beispielsweise vollends auf die Sicherheit der Verbraucher spezialisiert und bietet moderne Videoüberwachungssysteme auch für Privatanwender an. Geräte, die mit dem heimischen WLAN verbunden werden können, lassen sich ebenfalls über eine App steuern.

Die kostenlose Lupusec-App kann der Verbraucher einfach und schnell auf das Smartphone laden. Sehr beliebt bei den Smart-Home Interessierten sind auch moderne IP-Alarmanlagen. Die speziellen Systeme werden schlichtweg mit dem heimischen Router verbunden und können über das Smartphone, Tablet und auch PC gesteuert werden. Der Vorteil moderner Sicherheitssysteme liegt schließlich auf der Hand. Der Nutzer kann unterwegs und somit zu jeder Zeit den Alarmanlagen-Status checken. Zudem kann auch überprüft werden, ob denn alle Fenster im Haus geschlossen sind. Das verleiht dem Ganzen einen hohen Grad an Flexibilität, ein wichtiges Gut in der schnelllebigen Gesellschaft.

Haussteuerung der Zukunft

Das Thema SmartHome wurde auch in diesem Jahr auf der Internationale Funkausstellung, kurz IFA, aufgegriffen. Unternehmen präsentierten Haussteuerungssysteme, die in naher Zukunft bereits verfügbar sind und noch mehr Konnektivität versprechen. Dabei werden die Module selbst immer kleiner. Dreh und Angelpunkt ist auch hier eine intelligente Stromverwaltung, die aktiv unseren Energieverbrauch optimiert und letztlich auch beim Geld sparen hilft. Youtubetr MrHelferSyndrom zeigt in einem ansehnlichen Video, was schon bald möglich ist.

Das MIT entwickelt ebenfalls Lösungen für moderne Haussteuerungen. Seit 2012 halten die Entwicklungen des zukunftsträchtigen WristQue-Armbands bereits an. Das intelligente Armband soll dabei als Schlüssel zum Wohlbefinden und Energie sparen fungieren. Kernstück ist dabei der im Kunststoff verbaute Mikrochip, der Umgebungsveränderungen wie Lichteinwirkungen, Feuchtigkeit und Temperatur-Schwankungen wahrnehmen kann. Der Träger kann über die drei Bedien-Knöpfe entsprechende Befehle erteilen und via Gesten-Steuerung beispielsweise den PC starten oder den Fernseher ausschalten.

SmartHome wird uns auch in Zukunft immer mehr begleiten. Schließlich tragen die modernen Technologien auch einen Großteil für die Umwelt bei. Wir sind gespannt, was die kommenden Jahre noch alles auf uns zukommen wird.

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1 Kommentar

  1. Günther

    23. März 2017 at 16:11

    Schöner Artikel, weiter so!

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