Katya Kermlin hat panische Angst und grausamen Schmerz durchlebt, als ein Mann sie auf offener Straße brutal mit einem Messer attackierte. Seitdem ist sie sich ihrer Verletzlichkeit bewusster denn je: Mit ihrer Erfindung möchte sie erreichen, dass keine Hilfeschreie mehr ungehört verhallen.


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Der Nimb Ring schmückt die Hand und sorgt für mehr Sicherheit / Foto: Nimb

In Katya erwachte der Kampfgeist – und die Verantwortung

Vor etwa 16 Jahren sprach ein Mann Katya Kermlin auf der Straße an, doch sie ließ sich auf kein Gespräch ein, weil sie es eilig hatte. Plötzlich zog der Fremde ein Messer und attackierte sie, wollte ihr Herz treffen, doch er prallte mehrmals an ihren Rippen ab. Er hinterließ ein furchtbares Zerstörungswerk, Katyas enge Hosen hielten ihren Körper gerade noch zusammen. Den Angriff überlebte sie nur knapp, doch vorher ging sie durch die härteste Zeit ihres Lebens, aus der sie gestärkt wieder herauskam. Heute sagt sie über sich: »Ich hörte auf, ein Gewaltopfer zu sein und wurde zu einer Überlebenden.« Mit diesem Kampfgeist hielt auch das Bewusstsein ihrer eigenen Verantwortung Einzug: Katya wollte alles dafür tun, andere Frauen vor Gewalt zu schützen, damit sie nicht durchleben müssen, was ihr selbst angetan wurde.

Dieses Video stellt Katya und ihren lebensrettenden Ring vor


GPS-Funktion sendet Standort nach Notruf

Heute tritt sie als Mitbegründerin der Firma Nimb auf, die einen Ring mit integriertem Notrufknopf herausgebracht hat. Nach einer dreisekündigen Daumenberührung verbindet sich das potentiell lebensrettende Gadget mit einer Smartphone-App und verständigt eine zuvor ausgewählte Person. Das kann zum Beispiel der Partner oder ein Freund sein, aber auch eine Direktleitung zur Polizei ist möglich. Die GPS-Funktion sendet zudem die exakte Ortsangabe und hält die Kontaktperson auch bei diesbezüglichen Änderungen auf den Laufenden.

Die zugehörige Kickstarter-Kampagne war ein voller Erfolg, Pre-Orders sind aktuell noch über Indiegogo möglich. 99 bis 129 Dollar kostet hier ein Ring in der Größe und Farbe eurer Wahl, erste Auslieferungen sollen im März 2017 erfolgen. Sicherheits-Gadgets wie dieses haben aktuell Hochkonjunktur, wir berichteten im Dezember 2015 bereits über den Chip Athena , der sich bequem am Gürtel tragen lässt.

Quelle: metro.co.uk

 

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