Natürlich werden die Bewohner dieses japanischen Hauses bei Regen nicht nass und doch geraten sie in engeren Kontakt mit dem Wetter und der Natur. Mitten in der dichtbesiedelten Stadt Matsusaka entstand dieses Kleinod namens »Puddle« – Pfütze.


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Entspannen im Regen / Foto: Masaki Yoneda

Elemente sollen Zugriff auf den Wohnbereich haben

Architekt Masaki Yoneda schuf sein Werk mit einer Art gläsernem Schornstein, durch den jede Menge Licht in die Räume geleitet wird. Außerdem ist dieser Bereich, der an einen winzigen Innenhof erinnert, dazu da, Regenwasser einzufangen, das eine Wasserpfütze auf dem Boden bildet. Die Elemente sollen Zugriff auf das Haus haben, ohne dass die Bewohner in ihrem Komfort gestört werden, ganz im Gegenteil: Mitten in der Großstadt entstehen Wohnräume, in denen man ungestört dem fließenden Regenwasser zuschauen oder seine Füße darin baden kann, ohne dass Autos vorbeifahren oder Fußgänger durch die Lache huschen. Bei viel Regen schwillt die Pfütze an, bei Trockenheit schrumpft sie wieder zusammen. Die Geräusche des fließenden Wassers wirken beruhigend und inspirierend, mit einem Buch auf dem Schoß lässt es sich am Rand des Rinnsals wunderbar verweilen. Doch echten Naturliebhabern wird bei diesem architektonischen Projekt sicher noch die Begrünung fehlen, die zur Natur einfach dazugehört – mag sein, dass manch ein Großstadtbewohner das bereits vergessen hat …

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Blick nach oben in den Himmel / Foto: Masaki Yoneda

 


Quelle: inhabitat.com

 

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