Europa Mond
Europa Mond Mission: Suche nach Leben.

Um auf einem fremden Planeten oder einem Mond wie dem mit Eis bedeckten Jupiter-Mond Europa nach Leben zu suchen braucht es innovative Technologien. Die NASA hat nun erste Pläne für einen neuartigen Fischroboter präsentiert, der sich durch die dicke Eisschicht bohren kann, dessen Haupteigenschaften aber erst unter Wasser zur Entfaltung kommen. Der Roboter ähnelt ein wenig einem Aal oder einer Schlange und könnte sich auf Grund seiner Form ultra-effizient durch das vermutete Meer unter der Eisschicht Europas bewegen um den Beweis für außerirdisches Leben zu erbringen. Auch die Europäische Raumfahrtagentur ESA soll in der Entwicklung und in der Mission Europa eine Rolle spielen. Wie der Fischroboter funktionieren könnte und was die verantwortlichen Ingenieure das Projekt angehen wollen, seht und erfahrt ihr in diesem Artikel bei uns auf Trends der Zukunft.


Die Europa Mond Mission

Forscher und Wissenschaftler sind sich einig darüber, dass sich unter der dicken Eisschicht Europas flüssiges Wasser befindet. Gerade deshalb ist die Erkundung des Jupitermondes so interessant. Doch durch die dicke Eisschicht der Mondes in über 600 Millionen Kilometern Entfernung durchzudringen ist eine Mammutaufgabe. Der Flug allein zum Jupiter ist eine extreme Herausforderung für die Technik. Dann kommt die Landung auf dem Eismond. Sobald der Roboter auf dem Mond steht, beginnt aber erst der richtig knifflige Teil, nämlich wie dringt man durch die mehrere Kilometerdicke Eisschicht bei klirrenden -150 Grad Celsius. Die NASA und die ESA arbeiten an Konzepten um eine Bohrung unter solch extremen Voraussetzungen durchzuführen. Sobald dies geschehen ist, kommt es zum letzten kritischen Moment, nämlich die Aktivierung des Roboters der im vermuteten 100 Kilometer tiefen Ozean unter der Eisschicht nach Leben suchen soll.

Fischroboter soll auf Europa Leben finden

Für den Roboter haben NASA und ESA schon relativ konkrete Ansätze, nämlich einen Fischroboter einzusetzen, der auf der Grundlagenforschung zu weichen Robotermaterialien der Harvard Universität basiert. Anstatt ein steifes unbemanntes Vehikel zu nutzen, soll der Roboter wie ein Fisch flexibel sein um so viel Energie wie möglich in der Fortbewegung unter Wasser zu sparen und mittels kleiner Tentakel in kleine Ritzen hineinblicken und dort Proben nehmen zu können. Zudem sollen die elektrodynamische Tentakel Wassermoleküle teilen können. Dadurch erhoffen sich die Forscher den aus der Spaltung resultierenden Wasserstoff als Energiequelle nutzen zu können, um so eine extrem lange Zeit unter der Eisschicht von Europa zu verbringen. Der Ansatz der NASA und ESA ist definitiv der richtige, denn einmal durch das Eis hindurch, kommt es auf allein auf den Roboter an. Je besser die Technik an die Umgebung angepasst ist, desto besser wird er sich dort zurecht finden und Resultate liefern.


Video zur Europa Mond Mission

 Quelle: Popular Science

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