Wer schon einmal eine Intensivstation von innen gesehen hat, der weiß, dass die Patienten dort an allerlei Kabel angeschlossen sind. Ein neuer integrierter Schaltkreis aus dem Wearables-Bereich könnte einen Großteil dieser Kabel eliminieren und eventuell sogar eine Überwachung von Patienten zuhause ermöglichen.


Foto: Yei Hwan Jung and Juhwan Lee
Foto: Yei Hwan Jung and Juhwan Lee

Schaltkreis kann im 5G-Bereich übertragen

Der Schaltkreis kann wie ein Tattoo auf der Haut getragen werden und unterstützt Übertragungen im Frequenzbereich zwischen 300 Megahertz und 300 Gigahertz, also in den Bereich, in dem sich auch die neue 5G-Technologie aufhalten wird. Dank dieser Möglichkeit wird es möglich sein, mit dem Schaltkreis durch Sensoren aufgezeichnete Parameter drahtlos zu übertragen.

Der von einem Team rund um Zhenqiang “Jack” Ma von der University of Wisconsin-Madison entwickelte Schaltkreis hat eine Dicke von 25 Mikrometer und ist dehnbar, was ihn für den Einsatz direkt auf der Haut perfekt macht.


Der Einsatz im Medizinbereich ist nicht das einzig denkbare Einsatzgebiet. Auch moderne Wearables können von solchen Schaltkreisen profitieren, die eine Vielzahl von gesundheitlichen Parametern direkt auf der Haut ablesen und dann drahtlos übertragen können. Auch die US Air Force zeigte bereits Interesse an der Technologie, die zur Überwachung der Vitalparameter von Piloten genutzt werden könnte.

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