Das Kraftwerk Glenwood liegt in der Stadt Yonders im US-Bundesstaat New York direkt am Ufer des Hudson River. Errichtet wurde die Anlage im Jahr 1906, um die Bahnstrecken New Yorks mit Strom zu versorgen. Seit dem Jahr 1963 ist das Kraftwerk allerdings abgeschaltet und das Gelände wurde lange Zeit nicht genutzt. Erst in den letzten Jahren hat sich dort unter einem neuen Eigentümer eine Kunst- und Veranstaltungsszene etabliert. Die Transformation der Kraftwerksruine zu einem innovativen Zentrum für kreative Köpfe soll nun durch einen spektakulären Vorschlag des Unternehmens Bigfoot Developers gekrönt werden: Ein Restaurant, das mit Hilfe einer Stahlkonstruktion zwischen den Kraftwerkstürmen schweben soll.


Copyright: Bigfoot Developers
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Die Besucher erreichen das Restaurant über zwei Glasbrücken

Mehr noch: Integriert wird das Restaurant dabei in einen quadratischen Glaswürfel, in dessen Mitte eine Pflanzenwelt geplant ist. Auf diese Weise erhält nicht nur das alte Kraftwerk eine architektonische Besonderheit, sondern die Besucher können auch einen fantastischen Ausblick über das Gelände und den Hudson genießen. Fixiert wird das Restaurant der besonderen Art dabei durch Stahlseile. Auf den nun der Öffentlichkeit präsentierten Bildern ist allerdings noch nicht zu erkennen, wie die Besucher das Restaurant erreichen solllen. Tatsächlich sind dazu zwei gläserne Brücken zu den Kraftwerkstürmen geplant. Die Türme sollen dabei im Inneren mit einem Treppenhaus ausgestattet werden und so den Zugang zu dem Glaswürfel ermöglichen.

Copyright: Bigfoot Developers
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Das Konzept verbindet historische Bausubstanz mit moderner Architektur

Für Leute, die sich nicht den ganzen Weg heraufquälen können oder wollen soll zudem auch ein Aufzug in einen der Türme integriert werden. Als Mieter des ungewöhnlichen Objekts ist dabei natürlich keine Fastfood-Kette geplant, sondern ein Luxusrestaurant mit entsprechenden Preisen. Bisher allerdings handelt es sich bei den Plänen lediglich um einen Vorschlag, dessen Umsetzung noch nicht sichergestellt ist. Ein für die finale Entscheidung nicht ganz unwichtiger Punkt fehlt daher auch in der öffentlichen Präsentation des Unternehmens: Bisher ist noch nicht bekannt, was der Bau des Schwebe-Restaurants genau kosten soll. Die grundsätzliche Idee, historische Bausubstanz mit modernen Elementen aufzuwerten, scheint dabei aber durchaus zukunftsträchtig.


Copyright: Bigfoot Developers
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Via: Inhabitat

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