Während Daimler an selbstfahrenden LKWs bastelt, Audi und Ford noch in der Testphase feststecken und Google die lustigen Mini-Autos in Kalifornien im Kreis schickt, bringt das Start-up nuTonomy seine selbstfahrenden Taxis nun auch nach Boston. Ende August sorgte das Unternehmen aus Singapur für schlackernde Ohren bei den Fans autonom fahrender Autos. Schließlich kamen die Burschen sogar Uber zuvor und starteten die weltweit erste Taxi-Flotte, bestehend aus selbstfahrenden Autos.


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nuTonomy Quatscht nicht, sondern macht

Eine offizielle Erlaubnis für den Betrieb seiner autonomen Taxis hat nuTonomy für Boston bereits in der Tasche. Nun möchten die Vorreiter mit dem Feintuning beginnen und die Fahrzeuge an die neue Wetter- und Verkehrslage anpassen. Zudem gilt es auch andere Verkehrsregeln zu beachten. Einen Teil der Daten liefert das selbstfahrende Taxi, das bereits seit August in einem Stadtteil in Singapur seine Runden dreht und den praktischen On-Demand-Dienst anbietet.


In einem ersten Schritt sollen lediglich Ingenieure von nuTonomy mit den selbstfahrenden Autos fahren. Das dient zur Überwachung und soll das Einlernen beschleunigen. Es gibt schließlich allerhand neu zu entdecken und abzuspeichern.

Es ist schon erstaunlich, dass das wechselhafte Wetter Nordamerikas eine riesige Umstellung für die Roboterautos bedeutet. Dem MIT entsprungen, nach Singapur ausgewandert und nun wieder näher zu den Wurzeln zurückkehrend, möchte nuTonomy sich in Zukunft mit den Tech-Größen messen und scheint da auf einem guten Weg zu sein. Während in Singapur auf eine Kooperation mit dem Fahrdienstanbieter Grab noch angestrebt wurde, möchte nuTonomy in Amerika selbst in den Fahrzeugbetrieb einsteigen.

Während Google und Uber sich ebenfalls schon fleißig an selbstfahrenden Autoflotten versuchen, kann bisher nur nuTonomy auch ein Konzept vorlegen, das eine kommerzielle Zukunft skizziert. Wie dem auch sei, die Zeit der autonomen Mobilität hat jedenfalls begonnen.

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