Home » Lifestyle » NutriRay3D: Kalorien mit dem Smartphone scannen

NutriRay3D: Kalorien mit dem Smartphone scannen

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Diäten und letztlich muss jeder für sich ausprobieren, welche am besten funktioniert. Die meisten Ansätze beruhen aber darauf, die Zahl der zu sich genommenen Kalorien zu kontrollieren. Dies klingt in der Theorie recht einfach, kann in der Praxis aber schon einmal zu Problemen führen. Denn auf frischem Obst oder einer einzelnen Käsescheibe ist der Kaloriengehalt natürlich nicht notiert. Selber wiegen und den Kaloriengehalt ausrechnen, kann auf Dauer aber recht nervig werden. Einfacher soll es zukünftig mit einem Smartphone-Gadget gehen. Mit Hilfe von Laserstrahlen und der integrierten Kamera erkennt eine App dabei den genauen Kaloriengehalt und kann diesen auch gleich festhalten.

Die Technik ist von 3D-Scannern bekannt

Genutzt wird dabei eine Technik, die so ähnlich auch bei 3D-Scannern auf dem Smartphone zum Einsatz kommt: Es wird ein Gitternetz aus Laserstrahlen über das Essen geworfen. Die Kamera analysiert dann wie das Netz sich verformt und kann so beispielsweise die Dicke des Objekts berechnen. In einer in der App vorhandenen Datenbank sind dann alle weiteren Daten vorhanden, die benötigt werden, um den Kaloriengehalt zu berechnen. Bei den meisten Lebensmitteln weiß die App dabei schon von alleine, worum es sich handelt. In einigen Fällen muss der Nutzer aber auch noch nachhelfen und das Produkt aus einer Liste auswählen.

Die Trefferwahrscheinlichkeit liegt bei rund 90 Prozent

Innerhalb der App können Nutzer zudem vollständige Rezepte anlegen, die sie öfter kochen. In diesen Fällen müssen die Lebensmittel nicht jedesmal neu gescannt werden, sondern die Technik kann auf vergangene Werte zurückgreifen. Im Labor erreichten die Wissenschaftler der University of Washington mit dem NutriRay3D eine Genauigkeit zwischen 87,5 und 91 Prozent – ein deutlich besserer Wert als wenn Probanden gebeten werden, die eigene Kalorienaufnahme jeweils zu schätzen. Auf der Crowdfundingplattform Indiegogo wurde zudem eine Kampagne gestartet, um das Produkt zur finalen Marktreife zu bringen. Diese ist momentan allerdings offline.

Via: University of Washington

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht! Pflichtfelder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>