Augenimplantat gegen trockene Augen
Stanford University: Neues Augenimplantat gegen trockene Augen.

Forscher und Studenten an der Stanford Universitaet haben im Rahmen des sogenannten Stanford Biodesign Programms eine neue Technologie entwickelt, die Menschen hilft, die an trockenen Augen leiden. Bei der Technologie handelt es sich um ein kleines Implantat, welches die Produktion von Tränen anregen und den Wassergehalt ablesen kann somit trockene Augen gleichmässig und stets feucht zu halten. Das neue Implantat trägt den gleichen Namen wie das Unternehmen Oculeve und wird unter der Leitung von Dr. Michael Ackermann entwickelt. Erst vor wenigen Monaten erhielt das Stanford Biodesign StartUp eine Investion von mehr als 15 Millionen Dollar und das aus einem ganz bestimmten Grund: Der Prototyp des neuen Oculeve Implantats gegen trockene Augen wurde bereits getestet und funktioniert. Mehr zum innovativen Augenimplantat Oculeve der Stanford University seht und lest ihr in diesem Beitrag.


Oculeve – Implantat gegen trockene Augen

Trockene Augen entstehen, wenn die Tränenflüssigkeit die Augen nicht ausreichend benetzt. Dieses Symptom der trockenen Augen ist auch als Sicca-Syndrom bekannt und kann durch verschiedene Faktoren, wie Luftzug, Tabakrauch, lange vor Bildschirmen sitzen, aber auch Krankheiten wie Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen, ausgelöst werden. Menschen die unter chronischen trockenen Augen leiden nutzen oft Augentropfen doch dies ist auf Dauer natürlich kostenintensiv und nervig. Die Stanford Universität hat nun eine neue Möglichkeit zur Befeuchtung der Augen gefunden und ist überzeugt, dass sich die Idee durchsetzen kann. Bei der Lösung handelt es sich um ein Implantat mit dem Namen Oculeve, eine Art hauchdünnes Blättchen, welches nicht nur den Feuchtigkeitslevel der Augen lesen, sondern auch das Tränen der Augen aktivieren und regulieren kann. Der Prototyp auf dem Bild sieht noch ein wenig gross aus. Zum Start von Oculeve soll die Technologie auf ein minimales der Grösse reduziert und dabei noch für den Träger angenehm zu tragen sein. Die Tränenproduktion selbst wird durch Mikro-elektrische Signale an die Tränendrüse angeregt. Ein Sensor im Implantat misst und reguliert die optimale Feuchtigkeit im Auge. Der Träger selbst bekommt von dem ganzen Prozess nur wenig mit, ausser, dass sich seine Augen wieder befeuchtet und gesund anfühlen.

Video zum Thema: Animation unserer Augen


 

Quelle: Stanford University

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