Zusammen mit Partnern aus der Wissenschaft und der Industrie, möchte Tesla-Gründer Elon Musk die Zukunft der Künstlichen Intelligenz unter dem Zusammenschluss OpenAI erforschen und in die richtigen Bahnen lenken. Das gemeinnützige Unternehmen wird zunächst mit einer Milliarde US-Dollar gefördert.


Cheeta Roboter aus den USA
Cheeta Roboter aus den USA

Roboter sollen Gutes tun und nicht töten

Roboter, die in der Industrie aber auch im Bereich der Altenpflege eingesetzt werden, können eine deutliche Erleichterung darstellen. Androiden, die dank künstlicher Intelligenz Geige spielen können, faszinieren zugleich. Derartige Roboter wären allerdings auch in der Lage Waffen zu benutzen und Menschen zu töten. Vor diesem Gruselszenario warnen Experten wie Bill Gates oder Stephen Hawking. Es ist an der Zeit die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz in die richtigen Bahnen zu lenken, statt diese aufzuhalten. Hierfür hat Elon Musk OpenAI gegründet. AI steht dabei für „Artificial Intelligence“, also Künstliche Intelligenz. Ein Auflehnen der Maschinen gegen die Menschen soll auch in Zukunft bestmöglich vermieden werden. Dafür wollen Elon Musk und namenhafte Wissenschaftler sowie Experten aus der Industrie an einem Strang ziehen. Dabei soll das Potential der Künstlichen Intelligenz nicht nur weiter erforscht, sondern auch zugunsten der Menschheit weiter entwickelt werden. Konkret sollen beispielsweise Kampfflugzeuge, Panzer oder schwere Artillerie nicht in der Lage sein miteinander kommunizieren und selbst Entscheidungen treffen zu können. Bei OpenAI soll die Künstliche Intelligenz ausschließlich zum Vorteil der Menschheit erforscht werden.

Roboter-Muskel der University of California. Credits: Dreamwork Pictures
Roboter-Muskel der University of California. Credits: Dreamwork Pictures

Als bisher ziemlich erfolgreiches Beispiel auf diesem Gebiet kann unter anderem die Live-Übersetzung von Skype genannt werden. Hier sorgt die Künstliche Intelligenz dafür, dass zwei Menschen miteinander telefonieren können, obwohl diese zwei verschiedene Sprachen sprechen. Bisher funktioniert das Ganze nur mit einzelnen Sätzen, dennoch ist das Tool schon ziemlich praktisch.


Hotel-Roboter der Zukunft
Hotel-Roboter der Zukunft

Neben Elon Musk sind auch Paypal Mitgründer Peter Thiel und Ilya Sutskever als Google Experte für Künstliche Intelligenz sowie die Experten Sam Altman und Yoshua Bengio, die ebenfalls mit dem Thema sehr vertraut sind mit im Boot. OpenAI kann sich jeder anschließen, an Mitteln soll es schließlich nicht scheitern. Bisher hat Musk eine Milliarde US-Dollar in die Unternehmung gesteckt. Es wird betont, dass es bei OpenAI nicht um das Geldverdienen geht. Mittlerweile werden Roboter schon in verschiedenen Bereichen eingesetzt. In Japan setzen Hotels bereits auf Roboter-Rezeptionistinnen. Bisher ist jedoch noch keine Maschine in der Lage selbstständig zu denken, die Betonung liegt hier allerdings ganz klar auf bisher.

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