Drohnen sind unbemannte Flugobjekte, die sich in der letzten Zeit zu richtigen Trend-Gadgets mauserten. In der Luft machen die unterschiedlichen Erzeugnisse eine Menge Spaß und sorgen für so manch beeindruckende Videoaufnahme. Das Team von OpenROV möchte mit der Trident-Drohne nun ein Gerät für interessierte Hobbynutzer und Forscher lancieren, das in der Lage ist atemberaubende Unterwasser-Einblicke zu ermöglichen, ohne dass der Nutzer in das kühle Nass steigen muss. Es handelt sich hierbei um eine Unterwasser-Drohne, die an einem ziemlich ergiebigen Kabel angeleint zu Erkundungstouren einlädt. Die Drohne dient als optische Verlängerung und liefert das Bild vom Meeresgrund per Software an Endgeräte wie etwa das Smartphone oder Notebook. In Kombination mit Googles „VR Brille“ Cardboard können die Livebilder auch direkt vor die Augen geholt werden.


Trident Unterwasserdrohne
OpenROV 2.8 Unterwasser-Roboter vs Trident Drohne

Unterwasser-Drohne mit Pfiff

Die Trident-Drohne wird über WLAN gesteuert. Ohne Kabel kommt das Gerät dennoch nicht aus. Schließlich ist das autonome Unterwasserfahrzeug per Kabel mit einer Boje verbunden. Die Boje selbst verfügt wiederum über ein Funkmodul, dass unter anderem als Zwischenstation fungiert. Der Aktionsradius der Unterwasserdrohne wird also durch die Kabellänge, die aktuell noch 25 Meter beträgt, limitiert. Das schmälert jedoch nicht gleich den Erfolg des aktuell bei Kickstarter durch die Decke gehenden Projekts. Der Hersteller kündigte jedoch schon an gegen einen Aufpreis von 250 US-Dollar eine Verlängerung um bis zu 100 Meter anzubieten.

Trident
Bildübertragungssoftware mit entsprechenden Features

Der im Inneren der Drohne verbaute Akku soll einen Tauchgang von bis zu drei Stunden ermöglichen. Mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde ist die knapp drei Kilogramm schwere Tauch-Drohne auch recht zügig unterwegs. Die Livebilder gibt es übrigens in HD-Qualität, zusätzlich sorgen auch noch sechs starke LEDs für klare Bilder, auch in dunkleren Unterwasser-Gefilden. Insgesamt läuft das Projekt auf Kickstarter noch bis zum 31. Oktober. Ursprünglich wollten die Entwickler 50.000 US-Dollar einsammeln. Schon jetzt wurde die 500.000 US-Dollar Marke jedoch geknackt. Die für die Steuerung und Bildübertragung eingesetzte Software ist Open Source und kann nach Belieben angepasst werden. Im Handel soll die Trident-Drohne einmal 1.199 US-Dollar kosten. Der Versand nach Deutschland schlägt mit rund 80 US-Dollar zu Buche. Zudem gilt es noch die 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer zu berücksichtigen. Ein ziemlich kostenintensiver Spaß, den es in dieser Form allerdings noch nicht gibt. Mit dem ROV 2.8 bieten die Hersteller der neuen Trident-Drohne auch einen Unterwasser-Roboter an.


Trident-Unterwasserdrohne im Video

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