Lichtleiter Optic Link der Stanford Uni
Lichtleiter Optic Link der Stanford Uni.

Bislang werden Daten in Computern via Elektronen hin und her geschoben, doch dies könnte sich laut der Stanford Universität schon bald ändern. Unter der Leitung von Jelena Vuckovic, Professorin für Elektrotechnik ist es einem Team gelungen, anstelle von Elektronen, Photonen zu nutzen um Daten innerhalb eines Chips kodiert von einer Stelle zu einer anderen zu bewegen. Laut der Wissenschaftler liege ein Teil der Zukunft des Computing definitiv in dieser Technologie, denn es ist um Längen effizienter Photonen für die Datenübertragung zu nutzen. Die Technologie verbrauche weniger Energie und Licht kann mehr Informationen speichern als Drähte. Mehr zu Optic Link, den neuen Lichtleitern der Stanford Universität erfahrt und lest ihr hier in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft.


Optical Link der Stanford Universität

Die Forscher der Stanford Universität haben winzige Strichkodemuster in Silizium geätzt, die Lichtwellen wie ein Kleinprisma aufgeteilt. Und das haben die Forscher auf Nano-Ebene erledigt, sprich das Silizium und die Strichcodes wie auch das Licht welches hin und her bewegt wird, können mit bloßem Auge nicht gesehen werden. Während der Versuche mit den innovativen Optic Links haben die Forscher ein Verständnis darüber gewonnen, wie sich die Geschwindigkeit des Lichts ändert, wenn es durch verschiedene Materialien geschickt wird. Was wir unter Lichtgeschwindigkeit verstehen ist, wie schnell sich Licht in einem Vakuum bewegt. Licht bewegt sich ein wenig langsamer an der Luft und sogar langsamer im Wasser. Dieser Geschwindigkeitsunterschied ist zum Beispiel warum ein Strohhalm in einem Glas Wasser ausgerenkt aussieht, weil sich das Licht langsamer bewegt.

Optical Link nutzt die Zeitverzögerung

Die Barcode-Streifen aus Silizium schaffen Lücken für die Luft und durch eine spezielle Vorrichtung können die Forscher diese Lücken manipulieren und so verschiedene Codes generieren. Wenn Licht durch einen bestimmten Siliziumbarcode gereist ist, stört die Luft das Licht und genau diese subtilen Störungen werden von den Forschern genutzt um eine Wellenlänge zum Beispiel nach links reisen zu lassen und eine andere Wellenlänge nach rechts. Und dies in einem winzigen Silizium-Chip der gerade einmal acht Mikrometer lang ist. Mit Hilfe von Stanford Elektrotechnik Professor Stephen Boyd, ein Experte in der konvexen Optimierung, entdeckte Vuckovic, wie man die neue Formen automatisch auf der Nanoskala erzeugen kann um so das Licht in einem Chip exakt steuern zu können. In Zukunft soll Optical Link dazu genutzt werden um Computer schneller und effizienter zu machen und die Stanford Universität hat mit den kleinsten Silizium Chip einen großen Schritt in eine solche Zukunft, in der unter anderem Quantenphysik eine Rolle spielen wird, getan.


Video von der Stanford Universität

Für die, die sich für Physik und Optic Link interessieren, seht ihr hier eine Präsentation von Prof. Vuckovic.

Quelle: Phys.org

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