Paketkopter
Paketkopter

In einem Feldversuch fliegt der „Paketkopter“ des Logistikunternehmens DHL derzeit Kunden auf der Nordseeinsel Juist an und bringt hier zum Beispiel Medikamente. Das Pilotprojekt soll erste Erkenntnisse liefern, inwieweit die Zustellung von Paketen mithilfe von Drohnen in der Praxis rentabel ist.


Wie ein Sprecher der DHL heute offiziell bestätigte, startet ab sofort die Paketzustellung von Medikamenten mit dem DHL Paketkopter. Hierbei dreht es sich um eine Drohne, die von der Küstenstadt Norden aus Einwohner auf der Insel Juist beliefert. Vor einigen Monaten fanden bereits einige Testläufer mit einer vorherigen Generation vom DHL Paketkopter statt. Das neueste Modell wurde nochmals verbessert, was die maximale Reichweite und Geschwindigkeit betrifft. Laut der DHL kann der neue Paketkopter vom Hersteller Microdrones insgesamt zwölf Kilometer zurücklegen und in 50 Metern Höhe gut 18 Meter pro Sekunde schnell sein, wobei dies vom Wind abhängig ist. Die Drohne besteht aus einer Kohlefaser-Karosserie und wiegt insgesamt nur 5 Kilogramm. Vier Rotoren sorgen dafür, dass sich die DHL Drohne fortbewegen kann.


Umfassender Einsatz der DHL Drohne ist noch nicht sicher

Rein technisch stellt es bereits zum aktuellen Zeitpunkt kein Problem dar, die Drohne zur Paketzustellung in Anspruch nehmen zu können. Allerdings existieren bis dato noch keine konkreten Pläne seitens der DHL, was einen flächenmäßigen Ausbau dieser Methode zur Anlieferung betrifft. Eine Drohne würde sich vor allem in recht dünn besiedelten Gebieten eignen. Gleiches gilt zudem für Regionen, die nur schwer mit Fahrzeugen zu erreichen sind, wie zum Beispiel Inseln.

Foto: Deutsche Post DHL

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