Der Pannenfächer ist eine sinnvolle Ergänzung zum Warndreieck, das nach einer Autopanne aufgestellt wird und die restlichen Verkehrsteilnehmer frühzeitig warnen soll. Oftmals ist jedoch unklar um welche Form der Panne es sich handelt. Ist bereits Hilfe unterwegs? Wird noch Hilfe benötigt oder ist dem Kollegen einfach nur das Benzin ausgegangen? Fragen die der Pannenfächer mit einer einfachen Nachricht für das Dach unmissverständlich klärt. Der reflektierende und gut sichtbare Pannenfächer ist einfach zu handhaben und beinhaltet fünf Botschaften. Richard Kaulartz ist mit der Pannenfächer-Erfindung heute Abend auch im TV zu sehen und präsentiert das Helferlein in der Höhle der Löwen auf Vox.


Die Gründer Sabine Hartmann, Anja Bergmann, Marita Riesner, Rolf Kaulartz und Richard Kaulartz; Foto: Bernd-Michael Maurer / VOX
Die Gründer Sabine Hartmann, Anja Bergmann, Marita Riesner, Rolf Kaulartz und Richard Kaulartz; Foto: Bernd-Michael Maurer / VOX

Pannenfächer sorgt für mehr Sicherheit und verhindert Missverständnisse

Aufmerksame und pflichtbewusste Autofahrer wollen helfen, wenn ein liegen gebliebenes Fahrzeug am Straßenrand oder auf dem Pannenstreifen auf der Autobahn auftaucht. Oftmals bedeutet das allerdings auch, dass der Helfer einer gewissen Gefahr ausgesetzt wird. Es ist daher schon praktisch, wenn im Voraus eine Abwägung unternommen werden kann, man also über die Sachlage aufgeklärt wird. Mit dem Hinweis „Hilfe ist unterwegs“, weiß der potentielle Helfer Bescheid und braucht nicht mehr anhalten. Auch dem Pannen-geplagten kommt das zugute, da dieser den Sicherheitsbereich nicht verlassen muss. Richard Kaulartz hat den Pannenfächer erfunden. Die Idee zu diesem nützlichen Helferlein kam ihm in einem Traum. Kaulartz erklärt, dass schon viele Verkehrsteilnehmer mit einer Panne liegengeblieben sind. Gewöhnlich stehen diese dann mit einer Warnweste am Körper und dem Warndreieck vor dem Auto, ohne das andere wissen, was passiert ist. Für die Liegenbleiber ist die Hilfe aber manchmal ganz einfach. Das könnte dann recht simpel mit dem Pannenfächer angezeigt werden. Etwa wenn Diesel oder Benzin benötigt wird. Der Pannenfächer wird per Saugnapf auf dem Autodach befestigt und kann auch wieder rückstandlos entfernt werden.

Anhalterfächer in der Planung

Die Erfinder des Pannenfächers arbeiten bereits an einer Erweiterung. Der Anhalterfächer soll beliebte Anhalterziele angeben. Wer per Anhalter nach Köln, München, Berlin oder Stuttgart reisen möchte, der kann dazu ebenfalls auf einen aufallenden neonfarbenen Fächer zurückgreifen. Der Anhalterfächer ist personalisier- und regionalisierbar.


Pannenfächer bei Amazon

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Pannenfächer in die Höhle der Löwen

Um das Geschäftsmodell noch weiter ausbauen zu können und den Pannenfächer einer größeren Kundschaft schmackhaft zu machen, wird die Erfindung heute Abend in der Höhle der Löwen vorgestellt. Start ist ab 20:15 Uhr. Richard Kaulartz stellt den Pannenfächer gemeinsam mit seiner Schwester Marita Riesner und Freunden vor, die ebenfalls wichtiges Kapital zur Realisierung und zuletzt auch für das Patentverfahren bereitgestellt haben. Ziel ist es den Pannenfächer bundesweit in den Handel zu bringen. 2015 scheiterte bereits ein Crowdfunding auf der Plattform Startnext. Nun liegt es an den Erfindern vom Produkt zu überzeugen. Denkbar ist, dass Ralf Dümmel weiterhelfen kann. In der letzten Folge erwies sich Dümmel als sehr spendabel und „einkaufsfreudig“.  Für die Vermarktung des Pannenfächers erhofft sich Richard Kaulartz alias „Richy“ ein Investment in Höhe von 75.000 Euro. Dafür ist der Unternehmer gewillt 15 Prozent seiner Firma abzugeben. Der Pannenfächer kostet aktuell knapp 25 Euro bei Amazon.

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