PayTango: Ambitioniertes Projekt einer Studentengruppe
PayTango: Ambitioniertes Projekt einer Studentengruppe

Bei der Polizei ist der schon lange im Einsatz und einen neuen Pass gibt es ohne ihn auch nicht mehr: Die Rede ist vom Fingerabdruck. Eine Gruppe von Studenten der Carnegie’s School of Computer Science arbeitet an einem Bezahlsystem namens PayTango bei dem man auch ebenfalls mit dem Fingerabdruck zahlt. Der Vorteil dieses Systems liegt auf der Hand: Jeden Fingerabdruck gibts nur ein mal, was könnte also sicherer sein?


Prototyp wird bereits eingesetzt

Einen Prototyp von PayTango gibt es schon. Er kommt bereits in einem Restaurant auf dem Campus in Einsatz. Dieses Pilotprojekt wurde nun auf mehrere Restaurants der Uni ausgeweitet. Um PayTango verwenden zu können muss man sich zu allererst registrieren. Dieser Vorgang ist in Windeseile abgeschlossen. Einfach nur den Finger auf einen Scanner geben, die Kreditkarte durchziehen und mit Hilfe der Handynummer einen Account einrichten. PayTango eignet sich für alle Karten mit Magnetstreifen.

Superschnell, supereinfach und relativ sicher!

Hat man sich einmal registriert, kann die sichere Bezahlung beginnen. Man scannt einfach bei der Bezahlung seinen Finger (siehe Bild). Eine Kreditkarte wird nicht mehr gebraucht, auch der PIN ist überflüssig. Sobald der Finger gescannt wird, wird der Betrag abgebucht. Zurzeit wird das System nur an der Universität benutzt, man kann nur hoffen, dass es schnell marktreif ist. PayTango könnte nämlich auf für Bibliothekskarten, Fitnesskarten und andere verwendet werden.


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Keine 100% sichere Lösung

Einen 100% Schutz bieten allerdings auch Fingerabdrücke nicht, da mit genügend krimineller Energie praktisch jeder mit frei verfügbaren Materialien einen Fingerabdruck künstlich reproduzieren kann, der von den meisten Geräten nicht von einenm echten unterschieden werden kann, wie dieses Video vom Chaos Computer Club zeigt. Für Bibliotheksausweise oder das Fitnessstudio sollte der Sicherheitsstandard jedoch ausreichen und einiges an Bequemlichkeit bringen

Quelle

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6 Kommentare

  1. piet

    8. April 2013 at 20:06

  2. Trends der Zukunft

    8. April 2013 at 21:20

    Ah, kenn ich das Video, legendär 🙂

  3. Bernd

    9. April 2013 at 09:47

    Zitat: Jeden Fingerabdruck gibts nur ein mal, was könnte also sicherer sein?
    Ohje, und ich dachte, es handelt sich bei „Trends der Zukunft“ um eine seriöse website.

    Als nächstes kommt dann der hyperschnelle DNA-Test als absolut fälschungssicheres Zahlungskriterium –

  4. lol

    10. April 2013 at 12:01

    Fälschungssicher ist nichts.

    Prüft das Gerät auch, ob der Finger noch durchblutet wird?
    Ansonsten werden sich die kirminellen Leute in Zukunft auf große Fingerjagt machen.

    Und die, die am meisten Klimperzeug einen Pelz oder eine Paris Hilton Sonnenbrille tragen sind dann die gejagten.

    Schöne neue Zukunft… XD

  5. Fritz

    11. April 2013 at 00:42

    Das bringt nichts gutes ! Jeder mit ein wenig Schmalz im Hirn weiß das ! Nur bares ist wahres.

  6. Tobias

    12. April 2013 at 17:00

    Ich finde, dass sich das zunächst mal nach einer interessanten Idee anhört und würde das System nicht von vornherein abschreiben. Klar gibt es da noch viele Fragezeichen aber klar ist auch, dass sowas weiterentwickelt wird, sollte es tatsächlich flächendeckend eingeführt werden. Erst mal das Ergebnis des Prototyps abwarten – ich bin gespannt, ob sich in den nächsten Jahren was daraus entwickelt!

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