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Powerwall 2.0: Tesla präsentiert im Sommer eine verbesserte Version der Heimspeicher-Batterien

Noch bis Mitte 2016 sind die Powerwalls der ersten Generation aus dem Hause Tesla ausverkauft. So groß ist die Nachfrage, für dieses noch recht junge und im letzten Jahr erst vorgestellte Produkt. Mit dem Trend zu den erneuerbaren Energien, wird auch die Nachfrage bezüglich praktischer Speicher für den grünen Strom immer größer. Wer zuhause auf Solar- und/oder Windenergie setzt, der muss bei Überschüssen auch zwischenspeichern können um sich vermehrt von den lokalen Stromanbietern lösen zu können. Tesla Chef Elon Musk kündigte nun für den Sommer eine neue Generation des Powerwall-Heimspeichers an.

Powerwall

Neuer Powerwall Akku von Tesla via Tesla

Tesla auf Erfolgskurs

Das Einsatzfeld moderner Batteriespeicher für den Hausgebrauch, die auch deutsche Hersteller wie Solarwatt oder Sonnen im Portfolio führen, ist recht umfangreich. So kann man damit nicht nur Überschuss-Strom, der über den Tag gesammelt wird, in der Nacht verbrauchen, sondern auch eine Art Backup-Funktion für Stromausfälle einrichten. Tesla Chef Elon Musk kündigte nun die Vorstellung der Powerwall 2.0 Speicher an, die unter anderem einen längeren Lebenszyklus aufweisen sollen. Während die Akkus der aktuellen Produkte noch von Panasonic produziert werden, fertigt Tesla die Akkus der neuen Generation selbst in der eigenen Gigafactory Firma. Tesla konnte mit den Speichern für kleinere Unternehmen und auch Privatabnehmer bisher eine Milliarde US-Dollar Umsatz erzielen. Der Konzern bietet die 10-kWh-Version für 3.500 US-Dollar an, das kleinere Modell mit 7 kWh Speichervolumen kostet 3.000 US-Dollar. Dazu kommen noch einmal die Installationskosten. Denkbar ist, dass die neue Speichergeneration ebenfalls in diese Preiskerbe schlägt. Tesla dürfte hier weniger Produktionskosten haben, sich dafür jedoch den Mehrwert im Hinblick auf eine längere Lebenszeit auch entsprechend bezahlen lassen.

Daimler plant ebenfalls Heimspeicherbatterien zu verkaufen

Die Nachfrage ist weiterhin wohl gigantisch. So plant nun auch unter anderem Daimler den Eintritt in den Markt der Heimspeicher und Großbatterien. Die Batteriesparte sehen die Stuttgarter bisher als Start-up innerhalb des Großkonzerns. Geplant ist zunächst der Verkauf einer Pilotserie an echte Anwender und Kunden. Für den Vertrieb der Heimspeicher ist die Tochterfirma Accumotive zuständig. Parallel dazu möchte Daimler aber auch Großbatterien herstellen, die als E-Smart-Batterien auch nach dem Einsatz in Elektroautos noch Verwendung finden können.

„Beim Thema Heimspeicher sind wir noch in der Startphase. Daher macht es Sinn, eine Art Pilotserie zu verkaufen. Wir haben echte Kunden, echte Anwender, wollten aber bewusst noch keine Millionenstückzahlen unters Volk bringen. Aber, so viel kann ich verraten, es wird bald richtig losgehen.“, so Harald Kröger, Leiter der Entwicklung Elektrik bei Daimler in einem aktuellen Interview mit der Wirtschaftswoche.

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