Tesla gehört in der Regel zu den Lieblingen der Presse. Denn der Konzern liefert nicht nur interessante Geschichten, sondern ist auch bei den Lesern extrem populär. Zuletzt allerdings hatte der Elektroautopionier vor allem mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen:


Die Produktion des Tesla Model 3 läuft nicht wie geplant. Foto: Elon Musk

Im Massenmarkt ist die Gewinnmarge vergleichsweise klein

Für Tesla ist diese Häufung an Negativschlagzeilen ein Problem. Denn der Konzern befindet sich aktuell in einer kritischen Phase. Mit dem Model 3 soll endgültig die Massenproduktion von Elektroautos beginnen und der Massenmarkt erobert werden. Dadurch steigen zwar die verkauften Stückzahlen, es sinkt aber auch die Marge. Zu viele Fehler in der Produktion können so ganz schnell dafür sorgen, dass mit dem Verkauf der Autos kein Geld mehr verdient wird. Tesla hat daher nun reagiert und eine Leistungsüberprüfung der Mitarbeiter durchgeführt. Die Konsequenz: Mindestens 400 Mitarbeiter wurden gefeuert.

Vor allem Führungskräfte sind betroffen

Der einfache Bandarbeiter ist von der radikalen Maßnahme allerdings in der Regel nicht betroffen. Vielmehr müssen vor allem Führungskräfte, Vorarbeiter und Team-Chefs gehen. Offensichtlich ist man in der Konzernzentrale vor allem mit der Produktion des neuen Tesla Model 3 extrem unzufrieden. Dieser musste lange Zeit fast vollständig per Hand montiert werden, weil die moderne Fertigungsanlage nicht funktionierte. Dabei hatte Tesla eigens das deutsche Unternehmen Grohmann Engineering übernommen, um den Produktionsprozess weiter zu automatisieren. Tesla selbst bestätigte Entlassungen und nannte explizit die Ergebnisse der Leistungsüberprüfung als Grund. Wie viele Mitarbeiter den Konzern genau verlassen mussten, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Medienberichten zufolge sind es aber mehrere hundert.

Via: The Hill


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