Innerhalb der Spezial-Abteilung „Google X“ arbeiten Wissenschaftler, Forscher, Visionäre und Ingenieure gemeinsam an Projekten, die teilweise ihrer Zeit weit voraus sind. Eines der Projekte taufte Google vor einiger Zeit schon „Project Loon„. Hierbei handelt es sich einfach gesagt um spezielle Ballons, die lange in der Luft verweilen können und als fliegende Router fungieren. Der Vorteil vom „Internet aus der Luft“ ist die flächendeckende Versorgung, so dass auch Regionen versorgt werden können, wo eine Installation von Mobilfunkmasten nahezu unmöglich ist. In Sri Lanka könnten Googles Internetballons schon bald zu einer lückenlosen Versorgung von schnellem LTE-Internet beitragen.


Google Loon Project
Google Loon Project

Project Loon könnten den ersten großen Einsatz erfahren

Um die Pläne der flächendeckenden Internetversorgung von Sri Lanka in die Realität umsetzen zu können, wurden bereits erste Schritte erledigt. Zusammen mit der Regierung hat Google eine Absichtserklärung unterschrieben. Sollte das Vorhaben gelingen, würde Google 20 Millionen Menschen den Zugang zum Internet ermöglichen. Es handelt sich dabei noch um eine recht überschaubare Zahl. Zu berücksichtigen gilt jedoch die relativ große Fläche, auf der die Einwohner verteilt sind. Google könnte Project Loon zum ersten Mal so richtig unter Beweis stellen und zeigen, dass Google X in der Lage ist Großes zu schaffen. Im Gegensatz zu Mobilfunkmasten, sind die Google Ballons wesentlich günstiger und können zudem auch eine größere Fläche abdecken. Mittlerweile ist die Technologie und Materialfindung schon so weit vorangeschritten, dass die LTE-Ballons sechs Monate, ohne Unterbrechung, in der Luft verweilen können.

Die Konkurrenz setzt auf Internet-Drohnen

Während Google weiter auf Project Loon setzt, arbeitet die Konkurrenz wie Facebook an solarbetriebenen Internet-Drohnen, die sogar Jahre ohne Zwischenlandung in der Luft verweilen können. Das Unternehmen Quarkson gilt in dieser noch sehr speziellen Branche mit den SkyOrbitern als Platzhirsch. Bereits im April startete Quarkson die Massenproduktion der neuen Drohnen, die (wie eingangs erwähnt) auch Facebook CEO Mark Zuckerberg ziemlich interessant findet. Als dritter Freigeist und Visionär im Bunde, der mit einer weltweiten Internetversorgung aus der Luft liebäugelt ist Elon Musk. Gemeinsam mit seinem Unternehmen Space X möchte Elon Musk gleich 4.000 Satelliten in die Umlaufbahn der Erde schießen und somit Internet für alle verfügbar machen. Auch in diesem Bereich des technologischen Fortschritts wird es in Zukunft noch spannende Konzepte und auch Umsetzungen geben.



Project Loon im Video

Quelle: Cnet

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