Wer bereits in den Genuss gekommen ist Audis neuen Q7 zu fahren und die Technologie auszuprobieren, der wird hin und weg sein über das was moderne Hightech-Fahrzeuge bereits zu bieten haben. Jaguar möchte jedoch den nächsten Schritt gehen und arbeitet an einem neuen Projekt, das den Namen „Sixth Sense“ trägt. In Zukunft könnte das Auto den Fahrer genau untersuchen und herausfinden ob dieser gerade gestresst oder abgelenkt ist. Sollte es zu Gefahrensituationen kommen, meldet sich das Fahrzeug über die Pedale und drückt somit Warnungen aus. Zudem soll das System so intelligent sein, dass es über Kameras die Augenbewegungen des Fahrers genau erfasst und voraus ahnt, welche Knöpfe im Fahrzeug als nächste gedrückt werden.


Sixt Sense
Sixth Sense Technologie Bild: Jaguar Land Rover

Das Auto beobachtet den Fahrer

Jaguar möchte mit dem neuen System mehr Sicherheit in zukünftige Autos bringen. Es stellt sich allerdings auch bei diesem Projekt die Frage, wie viel Hightech im Auto noch einen Sinn macht und wann das Auto unseren Hausarzt ersetzt? Mit Technikern und Forschern aus den Bereichen der Sportwissenschaften, der Medizin und der Luftfahrt zusammenarbeitend, lässt Jaguar das neue Sicherheitssystem entwickeln. Als Kernfunktionen sollen der Puls des Fahrers sowie Atemfrequenz und zuletzt auch die Gehirnaktivitäten erfasst und auch untersucht werden. Das Auto wäre somit in der Lage fehlende Konzentration, Stress und Übermüdung frühzeitig zu erkennen und Warnungen auszugeben. Hierbei beginnen die Pedale an zu vibrieren. Ein bedrohliches Feedback, was wir nur vom Greifen des ABS-Systems bisher kennen und wirklich keine angenehme Sache ist. Das System meldet sich auch mit vibrierenden Pedalen zurück, wenn sich Radfahrer oder Fußgänger gefährlich dem Auto nähern. Erprobt wird die neue Sixth Sense Technologie im Jaguar Land Rover.

Jaguar Land Rover


Haptisches Feedback über Ultraschall

Die Mind Sense Funktion soll analysieren, ob der Fahrer trotz Blick auf die Straße gerade in Gedanken versunken ist und träumt. Wird dieser Zustand analysiert, warnt das System zunächst über die Pedale. Schlägt der Alarm fehl, sollen laut Jaguar Land Rover weitere Maßnahmen eingeleitet werden, die bisher noch nicht bekannt gegeben wurden. Denkbar ist, dass ein akustisches Signal hinzugefügt oder das Fahrzeug automatisch entschleunigt wird. Sensoren im Lenkrad sollen für die Messung der Hirnströme zuständig sein. Darüber hinaus untersucht der Sitz des Modell XJ den Gesundheitszustand des Fahrers. Hauptaugenmerk ist dabei auf die Erfassung von Puls und Atemfrequenz gerichtet. Um die mangelnde Konzentration auf die Straße, während der Bedienung des Info- und Entertainmentangebots, zu reduzieren soll das Auto auch vorausschauen können und erahnen, was der Fahrer als nächstes eingestellt haben möchte. Hierbei kommt der Predictive Infotainment Screen zum Einsatz. Dabei zeichnen Kameras die Handbewegungen des Fahrers auf und nutzen diese für spätere Interpretationen. In der Folgeentwicklung soll der Fahrer auch ein haptisches Feedback über Ultraschallwellen erhalten und die Knöpfe zur Regulierung der Lautstärke oder sonstiges quasi auf halber Strecke in der Luft vornehmen.

Quelle: Jaguar Land Rover

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