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Regenerative Materialien – University of Illinois gelingt Durchbruch in der Materialforschung

Selbstheilendes Plastik

Durchbruch in der Materialforschung: Plastik erschafft sich selbst

Lebewesen haben eine beeindruckende Eigenschaft, sich in ihrer Lebenszeit des Öfteren selbst zu heilen. Forscher sind sich darüber einig, dass wir in Zukunft selbstheilende Materialien haben werden, die Autos, Handys, ganze Häuser selbst heilen werden, wenn mal etwas kaputt geht. Auf dem Weg zu diesen ultimativen Materialien, die die Lebenszeit von Gegenständen um ein vielfaches verlängern lassen können, ist der Universität in Illinois ein Durchbruch gelungen. Die Wissenschaftler haben das erste Plastik entwickelt, welches sich selbst heilen kann. Mehr zu dem neuen selbstheilenden Material erfahrt ihr hier in diesem Artikel.

Selbstheilendes Plastik der University of Illinois

Unter der Leitung von Professor Scott White entsteht an der Universität of Illinois nicht nur das erste selbstheilende sondern echte regenerative Plastik. Dieses heilt sich nicht nur sondern erschafft sich komplett von Grund auf. Bislang benötigten ähnliche Materialien stets das Grundmaterial um sich zu heilen oder arbeiteten in einem mikroskopisch kleinem Bereich. In diesem Fall ist das abgesplitterte Material nicht mehr vorhanden und das Loch gross. Das Plastik kann sich also nicht mehr selbst heilen sondern muss eigenständig neues Material erschaffen. Dies ist der Universität gelungen, was einen enormen Durchbruch in der Materialforschung bedeutet. Vor allem die Raumfahrt aber auch gewöhnliche, alltägliche Gegenstände werden von dieser Technologie in Zukunft profitieren.

Wie das regenerative Plastik funktioniert

Zunächst versetzen die Wissenschaftler einem Stück Plastik ein Loch in der Größe einer Pistolenkugel. Im Anschluss leiten die Forscher zwei Chemikalien in das zerbrochene Material. Die Zusammenführung der zwei Chemikalien an dem Ort der Beschädigung startet einen regenerativen Prozess in dem Plastik. Zunächst bildet sich eine Art Gel, welches die „Wunde“ schließt. Im Anschluss härtet das Material. Das Material verhält sich ähnlich wie Blut bei einer offenen Wunde bei einem Menschen, zunächst wird die Wunde gefüllt und dann härtet sie. Professor Scott White ist Ingenieur für Raumfahrt am Beckman Institut für Advanced Science and Technology der University of Illinois und stellt sein Projekt hier im Video vor.

Video von der University of Illinois

Quelle: Science Magazine

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