Menschen, die unter einer rheumatischen Erkrankung leiden, sollten darauf achten, dass sich auf ihrem Speiseplan genug Gerichte mit einem hohen Anteil an Omega–3-Fettsäuren wiederfinden.


Rheuma

Fisch und bestimmte Ölsorten enthalten besonders viele der gesunden Fettsäuren

Omega–3-Fettsäuren zählen zu den ungesättigten Fettsäuren und wirken entzündungshemmend, so Jörg Wendler vom Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh). Daher eignen sie sich gut für Rheuma-Patienten, da es sich bei Rheuma um eine Entzündungs-Erkrankung handelt. Außerdem können die Fettsäuren dabei helfen, die Folgen der Entzündungen an den Gelenken zu beheben.


Omega–3-Fettsäuren finden sich vor allem in fettreichem Fisch sowie in Lein-, Walnuss- und Soja-Öl.

Hände weg von gesättigten Fettsäuren

Vorsicht ist für Rheuma-Patienten allerdings bei gesättigten Fettsäuren geboten. Diese finden sich vorwiegend in tierischen Nahrungsmitteln wie rotem Fleisch und fettreichen Milchprodukten. Ihnen wird eine entzündungsfördernde Wirkung zugeschrieben.

Zwar müssen Rheumatiker nicht vollständig auf derartige Lebensmittel verzichten, aber es wird empfohlen, auf das Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren zu achten. Der Fettanteil in der Ernährung sollte überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren bestehen.

Quelle: dpa

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