Der Herbst bringt nicht nur fallende Blätter und sinkende Temperaturen mit sich, sondern auch den Beginn der Heizperiode. In Deutschland bedeutet dies: Der Energieverbrauch steigt deutlich an. Für die meisten Mieter und Hausbewohner bringt diese Zeit aber auch nicht unerhebliche Kosten mit sich. Denn die Energieversorger heizen die Wohnung nicht umsonst. Fünf Tipps können helfen, das eigene Budget zu entlasten.


1. Richtig lüften.

Gekippte Fenster sorgen im Winter für unnötig hohe Heizkosten. Denn dadurch entsteht kaum Luftaustausch und die Heizung wird unnötig im Dauerbetrieb gehalten. Besser ist es, stattdessen drei bis vier mal am Tag kurz die Fenster komplett zu öffnen. Dabei gilt: Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss durchgelüftet werden.


2. Raumtemperatur senken.

Für das eigene Gefühl macht es kaum einen Unterschied, ob die Temperatur im Raum bei 20 oder 21 Grad liegt. Für das Klima und den Geldbeutel ist dies aber durchaus von Bedeutung: Bei einem Einfamilienhaus lassen sich rund 200 Kilogramm CO2 und 70 Euro im Jahr einsparen, wenn die Raumtemperatur nur um ein Grad gesenkt wird. Teilweise kann es sich daher lohnen, die Kuscheldecke herauszuholen, anstatt die Heizung aufzudrehen.

3. Die Wärme im Zimmer halten.

Ist der Raum einmal aufgeheizt, sollte die Wärme im Raum gehalten werden. Am kritischsten sind in diesem Zusammenhang Fenster und Türen. Es empfiehlt sich daher, im Winter die Vorhänge geschlossen zu halten, wenn es draußen ohnehin dunkel ist. Bei beheizten Räumen sollten die Türen zudem nicht unnötig offen stehen. Dabei gilt: Je kälter es draußen ist, desto mehr lässt sich auf diese Weise einsparen.

4. Heizkörper entlüften.

Die Effizienz von Heizkörpern sinkt, wenn sich darin Luftblasen festsetzen. Die Heizung sollte daher regelmäßig entlüftet werden. In der Regel ist dies vergleichsweise einfach: Es wird schlicht ein Gefäß unter das Entlüftungsventil gestellt und dieses geöffnet. Aber Achtung: Unter Umständen muss anschließend Wasser nachgefüllt werden.

5. Warmwasser nicht vergessen.

Mehr als zehn Prozent des Energieverbrauchs in einem Haushalt werden für die Erhitzung des Wasser benötigt. Es kann daher durchaus Sinn machen, auch den Warmwasserverbrauch zu reduzieren. Am einfachsten gelingt dies durch die Formel: Dusche statt Badewanne. Auch die Duschzeit zu verringern, hat einen positiven Effekt in diesem Punkt.

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