Roboterauto Leonie im Strassenverkehr
Roboterauto Leonie im Strassenverkehr

Die TU Braunschweig hat ein denkendes Auto entwickelt, das selbstständig lenkt und sich in den Verkehr auf den Straßen integriert. In einer Probefahrt durch den Braunschweiger Stadtverkehr haben die Entwickler des Roboterautos „Leonie“ jetzt erstmals das Verhalten im realen Straßenverkehr getestet. Das Forschungsauto (ein umgebauter VW-Passat) ist mit Radarsensoren sowie einem Laserscanner ausgestattet. „Leonie“ führte ihre erste Probefahrt auf dem Braunschweiger Stadtring durch. Was sich so einfach anhört, birgt eine Masse an Technik in sich. Wenn man bedenkt, dass schon mancher Mensch mit Fahrten im Stadtverkehr überfordert ist, dann kann man sich vorstellen, wie schwer die Aufgaben für ein Roboterauto zu meistern sind. Bremsen, Lenken, den fließenden Verkehr und Hindernisse beobachten und zudem die Verkehrsregeln beachten sind für alle Autofahrer die alltäglichsten Dinge. Doch ein Auto, das alles dies selbstständig kann, ist ein riesen Erfolg für die Entwickler. Mit einem Auto wie „Leonie“, hätte auch die Fahrerin in Ohio sich weiter von ihrem Sexspielzeug ablenken lassen können, ohne den Verkehr zu gefährden.


Probefahrt mit Begleitung

 Während der Probefahrt wurde das Roboterauto „Leonie“ von einem Sicherheitsfahrer begleitet. Ein Problem hat „Leonie“ derzeit aber noch. Sie kann keine roten Ampeln erkennen. Auch im Bereich Verkehrsregelung haben sich Forscher Gedanken um eine effektivere Lösung gemacht. Mit intelligenten Verkehrsampeln wollen sie den Verkehr optimaler steuern. Die Befehle zum Anhalten an den Ampeln müssen aktuell noch manuell gegeben werden. Ansonsten soll „Leonie“ ihre Probefahrt auf dem Braunschweiger Stadtring gut gemeistert haben. Bis zu 60 km/h soll „Leonie“ das Roboterauto es schaffen die Fahrspur zu halten, Abstand und Geschwindigkeit zu überwachen und Kreuzungen zu berücksichtigen. Schon vor drei Jahren hat die TU Braunschweig, mit dem Roboterauto „Caroline“, am weltweit führenden Wettbewerb in Hinsicht auf autonome Fahrzeuge, der DARPA Urban Challenge mit Erfolg teilgenommen. Während es bei „Caroline“ noch vorgegebene Szenarien waren, die es zu bewältigen galt, hat „Leonie“ ihre Testfahrt im realen Straßenverkehr absolviert. Der Sprung vom Roboterauto „Caroline“ zum Roboterauto „Leonie“ sei immens ließ man seitens der TU Braunschweig verlauten.


Forschung für Automobilkonzepte der Zukunft

Mit ihren Entwicklungen und Forschungsergebnissen wollen die Forscher Ergebnisse erzielen, die in den Automobilkonzepten der Zukunft verwertet werden können, und so vielleicht ein mehr an Sicherheit bringen können. Bereits jetzt erleichtern einige Roboter verschiedene Aufgaben des Alltags. Da ist zum Beispiel der Fensterputzroboter Windoro, de die lästige Arbeit des Fensterputzens für uns übernehmen kann. Oder der Pool Reinigungs Roboter, der selbstständig den Pool von Verschmutzungen reinigt.
Quelle und Bild: TU Braunschweig

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1 Kommentar

  1. Shan Rust

    6. April 2011 at 15:16

    The police investigation, Michelle will be on

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