Lang andauernde Missionen im Weltraum werden mittelfristig auch mit einem Versorgungsproblem zu kämpfen haben. Die NASA machte nun einen Schritt in die richtige Richtung, um dieses Problem zu lösen: Sie züchteten roten römischen Salat an Bord der Internationalen Raumstation ISS.


Foto: NASA
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Erste Bissen vom Weltraumsalat

Gestern war es dann soweit: Die erste Ernte stand an, und die Astronauten konnten sich die ersten Blätter ihres Projekts namens „Veg–01“ schmecken lassen. Vorher mussten sie die Blätter jedoch mit “zitronensäure-basierten, lebensmittelechten Desinfektionstüchern” abwischen. Nach Aussage der Astronauten schmeckte das Ergebnis dennoch hervorragend.


Die Ergebnisse sind vor allem deshalb interessant, weil gesunde Ernährung im All unter den dort herrschenden Bedingungen schwierig ist. Frisches Gemüse ist also gern gesehen.

Analyse auf der Erde

Angebaut wurde der Salat in einer sogenannten Veggie-Einheit, die wie eine Mikrowelle aussieht. Der Innenraum wird von farbigen LED beleuchtet. Farbänderungen sollen das Wachstum anregen.

Auf dem Weg zum Mars – und auf dem Rückweg – werden wir keine Vorräte bekommen. Wir werden selbstständig werden müssen“, so der ISS-Astronaut Scott Kelly.

Die Crew durfte jedoch nur die Hälfte des Salats essen. Der Rest macht sich eingefroren auf den Rückweg zur Erde, wo er genauer untersucht werden soll. Bei der aktuellen Zucht, die Anfang Juli gepflanzt wurde, handelt es sich um die zweite Generation Salat auf der ISS.

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