Als die ersten Tablets auf den Markt kamen, war den wenigsten wirklich bewusst, was man damit alles so machen kann. Heute sind sie aber aus vielen Haushalten und Arbeitsstätten nicht mehr weg zu denken. Selbst Piloten in ihren Cockpits nutzen Tablets inzwischen, um beispielsweise Checklisten abzuarbeiten. Das koreanische Unternehmen Samsung hat nun eine weitere – eher ungewöhnliche -Anwendung für das neue Samsung Tab S2 präsentiert. Aus mehr als einhundert Tablets baute die Marketingabteilung der Firma ein Klavier. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde der Neubau auf dem Londoner Spitalfields Weihnachtsmarkt.


Copyright: Samsung
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Das Piano soll die Qualität des Tablets unter Beweis stellen

Dort spielte die englische Pianistin Myleene Klass einige Weihnachtslieder auf dem Tablet-Klavier. Damit wollte das Unternehmen nicht nur die Vielseitigkeit des Tab S2 unter Beweis stellen, sondern auch die hohe Qualität des Bildschirm und des Tons verdeutlichen. Tatsächlich klingt das neu präsentierte Klavier natürlich nicht ganz wie ein hochwertiges klassisches Piano, allerdings durchaus gut genug, um ein wenig Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Auch Pianistin Klass war von der neuen Art des Klavierspielens durchaus angetan: „Das Samsung Tab S2 Klavier ist eine wirkliche Neuheit und nicht vergleichbar mit allem, was ich je zuvor gespielt habe. Meine Jüngste lernt gerade Jingle Bells und ich weiß, sie würde es lieben, es mal an diesem Klavier zu probieren“, so die Künstlerin.

Samsung versucht das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln

Das ungewöhnliche Klavier ist dabei nicht die einzige Promo-Aktion, mit der Samsung den Verkauf des Tablets im Vorweihnachtsgeschäft ankurbeln möchte. So gibt es extra eine goldene Variante, die sich besonders gut als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum eignen soll. In einigen Ländern bekommen Käufer des Tab S2 zudem eine Jahresmitgliedschaft des Videodienstes Netflix geschenkt. Samsung versucht sich so, den insgesamt sinkenden Absatzzahlen auf dem Markt für Tablets entgegenzustemmen.


Via: Samsung

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1 Kommentar

  1. Fattyman

    15. Dezember 2015 at 21:10

    Tasten auf einem Bildschirm haben leider nicht das gleiche Gefühl, wie mechanische Tasten. Dinge, wie Anschlagsdynamik – also wie hart ich auf die Tasten drücke – lassen sich erst seit dem IPhone 6 auf Touchscreens einigermassen realisieren. Nur fehlt hier eine echte – federnde – Rückkopplung duch en Touchscreen. Blindspielen dürfte damit auch schwerer zu erlernen sein, da man sich die Position der Tasten auf dem Screen merken muss und nicht erfühlen kann.

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