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Schluss mit den Schadstoffen! So vermeidest du giftige Chemie

Allzu viele Produkte, die in unser direktes Wohnumfeld gelangen, beinhalten Schadstoffe. So sind wir Tag für Tag unsichtbaren Chemikalien ausgesetzt, die unsere Gesundheit beeinflussen und uns im schlimmsten Fall sogar richtig krankmachen. Durch umsichtiges Handeln lässt sich dieser Zustand jedoch weitgehend vermeiden.

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Natürlich schadstofffrei leben – aber wie?

Die goldenen Regeln für ein möglichst schadstofffreies Leben

Unter Beachtung der folgenden einfachen Regeln hältst du dein persönliches Wohnumfeld so schadstofffrei wie irgend möglich:

In neuer Kleidung befinden sich oft chemische Rückstände aus der Produktion. Wer gebrauchte Sachen trägt, geht hier auch Nummer sicher, denn nach einigen Wäschen hat sich die Chemie bereits deutlich reduziert oder ist sogar völlig verschwunden.

Reinige deine Wohnung nicht mit der Chemiekeule, sondern greife auf alte Hausmittel zurück. Essig, Backpulver, Kernseife und Zitronensäure helfen ebenso gut weiter und hinterlassen keine Schadstoffe.

Einwegplastik ist eine Katastrophe für die Umwelt, viel zu viel davon sammelt sich schon seit langem im Wasser, der Erde und allen Organismen an. Gehe kurzzeitig nutzbaren Kunststoffen so gut es geht aus dem Weg, verwende beispielsweise für unterwegs eine nachfüllbare Flasche und eine Textil-Einkaufstasche.

Ziehe im Haus deine Schuhe aus! An den Sohlen kleben Unmengen von toxischen Stoffen, beispielsweise Pestizide und Herbizide. Sogar Spuren von hochgiftigem Blei lassen sich erstaunlich häufig feststellen. Lass die Schuhe also am besten gleich draußen vor der Tür stehen.

Bevor du ein Produkt für die Körperpflege kaufst, schau einfach mal in der Environmental Working Group’s Skin Deep database nach. Dort sind über 60.000 Produkte, ihre Inhaltsstoffe und die eventuell davon ausgehenden gesundheitlichen Gefahren aufgeführt.

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Achtung bei der Körperpflege!

Die EWG stellt zusätzlichjährlich eine Liste der »Clean Fifteen« und der Dirty Dozen« auf. Dieser kannst du entnehmen, welche Lebensmittel besonders selten – oder aber besonders häufig – mit Schadstoffen belastet sind. Eine praktische Orientierungshilfe!

Teppiche sind echte Schadstofflager, sie bestehen häufig aus Petroleum-Abfallprodukten und synthetischen Fasern wie Nylon oder Acryl. Hinzu kommen die Chemikalien, die zur Behandlung der textilen Bodenbeläge dienen, beispielsweise Schmutzabweiser und antistatische Sprays. Fazit: Raus damit!

Und zum Schluss: Lüfte regelmäßig die noch verbliebenen Schadstoffe aus deiner Raumluft heraus. Bedenke, dass im Normalfall die Luft »draußen« sauberer ist, vor allem dann, wenn sich in deinem Wohnraum viele neue Gegenstände befinden.

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