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Schnellste Drohne der Welt steigt in weniger als 4 Sekunden auf 100 Meter Höhe

Dirk Brunner ist im Rahmen eines eindrucksvollen Experiments der Frage nachgegangen, welche maximale Steigleistung eine Drohne erreichen könne. Mit einer Antriebsleitung von 2.300 Watt geraten die vier kleinen Elektro-Motoren an ihr Limit. Für einen Eintrag in das Guinness-Register hat es jedenfalls gereicht. Die leistungsstarke Drohne stieg in 3,871 Sekunden aus dem Knie-hohen Schwebeflug in 100 Meter Höhe auf.

Rekord Drohne

Rekordflug war eine harte Material-Belastung

Die Rekordsteigleistung einer Drohne liegt aktuell bei 190 km/h also 52,5 Meter pro Sekunde. Das ist schon ziemlich schnell. Bei einem maximalen Steigflug erreicht ein durchschnittliches Verkehrsflugzeug 25 Meter pro Sekunde. Im eigenen Blog beschreibt Brunner den Versuchsablauf und weist auch auf Probleme hin, die im Vorfeld bestanden. Die maximale Auslastung sämtlicher Komponenten zollt auch ihren Tribut. So fielen bereits vor dem eigentlichen Rekordversuch, bei Probeflügen schon Motoren aus, was auch zum Absturz der Drohne führte. Einige Reparaturen später, ging es dann doch wieder in die Höhe und das auch sehr sehr schnell. Wie der Videoclip vom Rekordflug verrät, kam es auch zum Funkenflug bei den Motoren, dicht gefolgt von rauchender Elektronik. Von einer maximalen Auslastung ist also absolut auszugehen. Angetrieben wurde die Drohne von einem LiPo-Akku. Um die exakten Werte aufnehmen zu können, wurden unter anderem die Daten des in der Drohne befindlichen Höhenmessers ausgewertet. Zudem wurden Bodenmarkierungen vorgenommen, die wiederum die Drohnen-Kamera erfasste. Anhand der Aufzeichnungen konnten dann auch geometrische Berechnungen unternommen werden. Diese wurden den Werten des Höhenmessers gegenübergestellt. Das ermittelte Ergebnis von 3,871 Sekunden ist demnach schon ziemlich genau. Der Rekordflug fand unter Zeugen-Beobachtungen statt.

Warum ein solcher Rekordflug?

Als Motiv für den Rekordflug führt Brunner an, dass er schon immer gern flott mit Drohnen unterwegs ist und die spektakulären Bilder aus der Höhe liebt. Bisher empfand er die Dauer der Aufstiege einiger Topmodelle wie etwa der DJI Phantom 3 allerdings als recht langwierig. Immerhin schafft es aber auch diese Drohne, trotz der großzügigen Maße, 4 Meter pro Sekunde zu steigen. Das war Brunner jedoch noch zu langsam. Zudem ist ein schneller Sinkflug ebenfalls nicht von Nachteil. Verschätzt man sich bei der Akkuleistung oder kommt es unmittelbar nach dem Aufstieg schon zu einer Unterspannungswarnung, ist ein schneller Sinkflug die einzige Möglichkeit das Gerät noch zu retten und sicher auf den Boden zurückzuführen. Der Blogbeitrag von Dir Brunner ist für Interessierte sehr empfehlenswert. Wir wünschen euch nun viel Spaß mit dem folgendem Videoclip.

Drohnen-Rekord im Video

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