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Schon mehr als 300.000 registrierte Drohnen in den USA

Lange Zeit konnte sich in den Vereinigten Staaten jede Privatperson eine Drohne zulegen und diese einfach fliegen lassen. Schätzungen über die exakte Zahl der Drohnen in Privathänden waren daher vergleichsweise schwierig. Inzwischen haben die Flugverkehrsbehörden den Drohnenbesitzern aber eine feste Frist gesetzt: Bis Ende Februar müssen alle Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm zentral registriert werden. Nun hat die US-Luftfahrtbehörde einen ersten Zwischenstand vermeldet: Bisher haben sich bereits fast 300.000 Drohnenbesitzer offiziell registriert. Die Zahl der tatsächlich genutzten Drohnen dürfte dabei noch ein bisschen höher liegen, weil sich jede Person nur einmal registrieren muss – auch wenn sie mehrere Drohnen besitzt.

Drohne

Drohne mit Wasserstoff-Antrieb (Bild: Intelligent Energy)

Die kostenfreie Registrierungsphase ist bereits vorüber

Die US-Behörden jedenfalls zeigen sich mit der Entwicklung zufrieden: „Die Anzahl an Registrierungen, die wir bisher gesehen haben, ist sehr ermutigend. Wir arbeiten hart daran, auf dieses frühe Momentum aufzubauen und sicher zu stellen, dass jeder über die Registrierungsbestimmungen Bescheid weiß“, so Michael Huerta von der US-Luftfahrtbehörde FAA. Auch Transportminister Anthony Foxx zeigte sich von den Zahlen angetan: „Ich bin sehr erfreut, dass die Öffentlichkeit auf unseren Aufruf zur Registrierung reagiert hat“, so der Politiker. Allerdings ist unklar, ob die Zahlen bis zur Deadline am 19. Februar noch stark ansteigen werden. Denn bis jetzt war die Registrierung kostenlos, inzwischen wird aber eine Gebühr von fünf Dollar erhoben.

Eine ähnliche Initiative ist auch in Deutschland geplant

Ab dem 19. Februar muss dann jede Drohne zwingend angemeldet werden, bevor sie geflogen werden darf. Eine einmal erworbene Lizenz ist dabei drei Jahre gültig. Bei Drohnenflügen ohne entsprechende Registrierung drohen zukünftig empfindliche Geldstrafen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt plant eine solche Registrierungspflicht auch in Deutschland einzuführen, bisher wurde aber noch kein entsprechendes Gesetzt verabschiedet. Die Zahl der aktiven Drohnenpiloten in Deutschland ist also ebenfalls noch unklar. Drohnenbesitzer müssen hierzulande aber eine entsprechende Hatpflichtversicherung abschließen, die bei Unfällen die Kosten übernimmt. Alternativ ist auch die Mitgliedschaft in einem Modellflugzeugverein möglich.

Via: Popsci

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