Die Zahl der Gläubigen, die den sonntäglichen Gottesdienst in der Kirche besuchen, geht weiter stark zurück. Um diesem Trend entgegenwirken zu können, wird die evangelische Kirche Deutschland verstärkt Facebook und Twitter sowie weitere digitale Formen nutzen.


Evangelische Kirche in Deutschland
Evangelische Kirche in Deutschland (Screenshot Facebook)

Die evangelische Kirche hat hierzulande nicht nur mit rückläufigen Zahlen der Mitglieder zu kämpfen. Die religiöse Erziehung verliert immer mehr an Bedeutung. Damit Gottesdienste nach wie vor ausreichend besucht werden, plant die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) nun den effektiven Ausbau der digitalen Präsenz im Internet. Laut Klaus Eberl, dem Vorsitzenden vom Parlament der EKD, haben Online-Gottesdienste und bloggende Pfarrer ein immenses Potenzial. Dies gilt zudem für die Inanspruchnahme einer Seelsorge via Chat durch Opfer von sexuellen Missbrauch oder ähnlichen Straftaten, wofür eine psychologische Beratung empfehlenswert ist.

Die Kirche verpasst den digitalen Wandel

Das Internet und insbesondere die populären sozialen Netzwerke, wie Facebook oder Twitter, sind besonders wichtig. Eine Präsenz ist nicht nur für Unternehmen, Marken und Promis lukrativ, sondern auch für die Kirche. Dies bestätigt Eberl ebenso. Laut dem EKD-Funktionär muss die evangelische Kirche demnach auch im Netz präsent sein, um weiterhin ein Teil der Gesellschaft bleiben zu können. Dass Potenzial zur Verbesserung besteht, beweist ein Blick auf die Facebook-Seite der EKD. Hier werden gerade einmal gut fünftausend Gefällt-Mir-Klicks eingeblendet.


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