Der Klimawandel beeinflusst jede Ecke unseres Planeten. Es gibt zahlreiche Ansätze, ihm entgegenzuwirken. Eine etwas exotischere Idee kam kürzlich von einem Architekturbüro: Das schwimmende Hochhaus „Heal-Berg“ wurde entworfen, um die schädigenden Auswirkungen des Klimawandels zu heilen. Und sieht dabei auch noch verdammt cool aus.


Mehrere Säulen tragen zum Kampf gegen den Klimawandel bei

Wie ein Eisberg erhebt sich „Heal-Berg“ auf den Konzeptgrafiken, die den Designern eine ehrenhafte Nennung bei der diesjährigen Evolo Skyscraper Competition eingebracht hat, in die Luft. Das Konzept sieht einen großen, futuristischen Wolkenkratzer auf dem Wasser vor, der in seiner Umgebung aktiv gegen die Effekte des Klimawandels vorgeht. Dabei setzen die Designer auf mehrere Säulen.


Zum einen soll „Heal-Berg“ die Luft in der Umgebung des Wolkenkratzers von überschüssigen CO² reinigen. Dabei soll eine Lasertechnik zum Einsatz kommen, die Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umwandelt. Außerdem soll das Gebäude komplett mit grüner Energie betrieben werden, die durch osmotische Effekte und Windturbinen erzeugt wird. Wenn es um die Baumaterialien geht, so setzen die Designer auf 3D-Druck-Technologien und eine spezielle Form von Graphen, einem der stärksten Materialien, die es auf der Welt gibt.

Für die Mobilität der Bewohner ist auch gesorgt: Das Gebäude soll an ein Hyperloop-Netz angeschlossen werden, sodass eine Anbindung an ein schnelles Verkehrsnetz gegeben ist. Lieferungen an das Gebäude erfolgen dem futuristischen Stil folgend mit Drohnen, die den integrierten Drohnen-Bahnhof nutzen können.

Auch wenn das Gebäude sehr futuristisch wirkt und es auch alles andere als sicher ist, dass es jemals gebaut werden wird: Die verwendeten Technologien sind zum größten Teil bereits verfügbar, auch wenn sie sich zum Teil noch in sehr frühen Stadien befinden.

via Inhabitat.com

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