Schwimmendes Windkraftwerk, siemens.com


Siemens entwickelt gemeinsam mit dem norwegischen Konzern StatoilHydro das erste schwimmende Windkraftwerk.

Im Gegensatz zur bisherigen Methode – nämlich einen massiven Betonpfeiler am Meeresgrund zu befestigen – will man das Windrad auf einen Schwimmkörper setzen und mit einem Anker sichern. Dies ermöglicht es einerseits die Anlagen in einer Entfernung von bis zu 700 m zum Festland zu betreiben und lässt sie andererseits effektiver Arbeiten


Ökologischer Bonus – die Fischgründe und Vogelzug-Gebiete in Küstennähe werden im Gegensatz zu konventioneller Technik nicht beeinträchtigt.

Das US-amerikanischen National Renewable Energy Laboratory schätzt, dass das Windpotential in einem Bereich von 90km vor der US-Küste größer ist, als die gesamte derzeitige Leistung aller US-Kraftwerke – mehr als 900 Gigawatt.

Ein Prototyp eines solchen Windkraftwerkes soll noch in diesem Jahr vor der norwegischen Küste in Betrieb genommen werden. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen,  könnten schon in etwa 10 Jahren bis zu 200 Anlagen in einem Offshore-Park schwimmen. Die erzeugte Energie würde ausreichen, um etwa eine Million Haushalte mit Strom zu versorgen.

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1 Kommentar

  1. Klugscheisser

    15. August 2011 at 12:35

    700m Wassertiefe…. wenn sich die Anlagen nur in 700m Abstand zur Küste installieren lassen würden, wäre das kein Vortschritt sondern eine Rückentwicklung zu den bereits vorhandenen Anlagen. mit Zahlen habt ihr es hier wohl nicht so.

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