Selotaping
Selotaping – Der neue Selfie-Trend aus den USA

„Selfies“ – darüber sprechen heute viele. Bilder, die Menschen von sich selbst schießen um … ja warum eigentlich? Forscher vermuten hinter dem Trend die Tatsache, dass Menschen stets nach Reflektion suchen um sich selbst und ihren eigenen Status besser einschätzen zu können. Die Selfie-Bilder dienen nicht nur dazu einmalig sein Aussehen oder seine Gefühlslage zu reflektieren, sondern vor allem de eigenen Entwicklungsprozess über Zeit festzuhalten. Selfies sind ein Mix aus Tagebuch und Tool zur Reflektion, auch wenn öffentliche Personen den Trend schon längst für PR Zwecke nutzen, die meisten Menschen tun dies nicht. Aufbauend auf den Selfie-Trend kommt nun die nächste Welle angerollt, die sich „Seltotaping“ nennt. Was sich hinter #Selotape verbirgt erfahrt ihr in diesem Artikel.


#Selotape – Ein wenig Hintergrund-Wissen

Es braucht lediglich das richtige Timing und drei Personen um einen Trend in Gang zu setzen. So war es mit Facebook, Twitter, Spotify, Whats App und allen anderen großen Geschichten und die Theorie ist sehr einfach. Zur Entfachung eines Massenhypes bedarf es laut Richard Brodie, einem angesehenden Forscher aus den USA, einen innovativen Menschen (den Messanger), der eine neue ansteckende Idee hat. Die Idee muss einen gewissen Grad an Überzeugungskraft mitbringen, die durch Humor, Überraschung, Einfachheit usw. glänzt. Diese Idee muss eine zweiten Person (den Connector) anstecken, sodass er freiwillig von der Idee anderen erzählt und auf eine Art und Weise, die die Idee in ihrem Ursprungscharakter genauso wiedergibt wie er sie empfunden hat. Als dritte Person kommt (die Salesperson), die dafür verantwortlich ist, der vierten Person, die von der Idee erfährt nocheimal zu überzeugen, sie zu bestätigen. Wenn dies gelingt und die Idee in ihren Grundzügen durchkommt, sie zudem einfach nachzuahmen ist, wurde der Grundstein für einen Massenhype gelegt. Nur wenn die vierte Person die Idee verinnerlicht und genauso oder gar mehr überzeugt ist als der Connector oder die Salesperson, hat der Trend eine Chance als Funke auf andere Menschen herüber zuspringen.

Erklärung am Beispiel des „Selotaping“

Nun zum Selotaping an sich bei dem es sich um das Selbst-Fotografieren mit Küchenfolie handelt. Gesichter werden in die Folie eingewickelt und sehen dann im Anschluss natürlich entweder super-lustig oder total bescheuert aus. Beide Varianten haben enorme Anziehungskraft, denn sie sind für das eigene Netzwerk sehr relevant und überraschen mit Humor und Einfachheit. Die Nachahumg ist super-einfach und das Resultat überzeugend wie auch ansteckend. Jeder kann es probieren, einfach Folie nehmen und los gehts. Ein Schuss Abstraktheit in dem Selotaping Trend gibt dem ganzen den letzten Schliff und rundet die Grundlage für den Trend ab. Es kann sich nur um wenige Wochen handeln, bis auch ihr euch in Folie einwickelt und andere Leute zu lachen bringt. Warum es dann alle anderen auch tun, wisst ihr nun auch. Viel Spaß und wenn ihr möchtet, sendet uns doch eure „Selotaping-Bilder“ via Mail. Ich bin mir sicher, dass unser Chefredakteur euch einen schönen Platz hier auf dieser Seite zur Verfügung stellt – sobald er die Flut an abstrakten und lustigen Bildern sieht. 😉


Selotaping im Video – So einfach gehts

http://www.youtube.com/watch?v=BsDm5XNHY-k

Quelle: Mashable Magazine

 

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1 Kommentar

  1. GeilesFlittchen

    23. März 2014 at 18:09

    Selfies – Der entgültige Beweis dafür das die Menschheit wirklich immer drümmer wird.

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