SensoPro Trainer: Vielseitiges Fitnessgerät mit Gummibändern für alle Altersstufen

Das Schweizer Unternehmen Sensopro hat mit dem SensoPro-Trainer ein multifunktionales Sportgerät entwickelt, das für Sportler unterschiedlichen Alters und Leistungsstufen geeignet ist. Der SensoPro-Trainer soll eine ganz neuartige Fitnessmaschine sein. Mit seiner Entwicklung traut sich Sportwissenschaftler und Firmenchef Kasper Schmocker heute Abend auch in die Höhle der Löwen auf Vox.

Jochen Schweizer probiert den SensoPro Trainer aus (Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer)

SensoPro Trainer als Therapie-Unterstützung

Um das volle Anwendungsspektrum des SensoPro Trainers ausschöpfen zu können, werden lediglich drei Quadratmeter Platz benötigt. Das unterscheidet das Fitnessgerät von einer Vielzahl derer, die ähnliche Funktionen aufweisen, allerdings aufgrund ihrer Größe nur in Fitnessstudios aufgesucht werden können. Der Firmensitz von Sensopro ist in Bern, von da aus koordiniert Firmenchef Kasper Schmocker zusammen mit seinen zwei Partnern auch jegliche Geschäftsvorgänge. Das Design des SensoPro ist durchaus futuristisch. Es fallen zunächst die bunten Gummizüge auf. Diese wiederum ermöglichen gute Gleichgewichts- aber auch Zugübungen, um die Muskulatur unterschiedlich stark belasten zu können. Je nach dem welches Ziel verfolgt wird, also Muskelaufbau, Muskelerhalt oder Muskelrehabilitation, kann entsprechend zielstrebig trainiert werden. Schmocker hat den SensoPro Trainer während seines Studiums entwickelt und das sogar im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit. Die Aufgabenstellung lautete, zunächst ein Fitnessgerät für Spitzensportler zu entwickeln. Dabei schaute sich der heute 27 Jahre alte Berner zunächst in seiner eigenen Unihockey-Mannschaft um und überlegte was den Mannschaftskollegen noch fehlte. Recht schnell kam er dabei auf die Idee das propriozeptive Training mit Spaß zu kombinieren. Es entstand der SensoPro-Trainer, der Spaß bereitet aber auch anspruchsvolle und effektive Übungen ermöglicht.

Schmockers Onkel, seines Zeichens Sportlehrer, half dem ehemaligen Studenten bei der Entwicklung des ersten SensoPro-Prototypen und schoss auch das nötige Kapital vor. Professoren und auch Mitstudenten waren von der ersten Stunde an begeistert von diesem Fitnessgerät und vergaben Bestnoten. Sechs Jahre nach gründlichen Überprüfungen, ausführlichen Tests und kontinuierlichen Verbesserungen ist der SensoPro-Trainer nun final für den Markt geeignet.

Innovatives Fitnessgerät mit Trainingsvideos

Der SensoPro-Trainer ist ein vielseitiges Gerät, mit welchem die Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gleichzeitig trainiert werden können. Begleitend zum Training können auch verschiedene, zugeschnittene Übungen im Rahmen von Übungsvideos beispielsweise über ein Tablet angeschaut werden. Das Gerät selbst ist als eine Art Käfig konstruiert, der mit freischwingenden Gummibändern ausgestattet ist, die gleichzeitig auch die Standfläche bilden.



SensoPro Trainer im Video


Für wen ist der SensoPro Trainer geeignet?

Prinzipiell kann jeder den Trainer nutzen. Vom Spitzensportler, über den Workout-Fan bis hin zu Menschen älteren Semesters, die sich eine gewisse Grundfitness wahren wollen. Auch Senioren trainierten bereits am Gerät der in Bern ansässigen Unternehmer. Vom Uniprojekt zum Trendobjekt. Der SensoPro Trainer dürfte in Zukunft in dem einen oder anderen Fitnessstudio zum Einsatz kommen. Auch für Physiotherapie-Praxen dürfte das Trainingsgerät interessant sein. 20 Minuten Training genügen, um gute Effekte erzielen zu können. Der Heimgebrauch ist aufgrund der recht hohen Anschaffungskosten und des Platzbedarfs allerdings weniger lukrativ.

SensoPro-Trainer in „Die Höhle der Löwen“ auf Vox

Kasper Schmocker stellt den SensoPro-Trainer heute Abend ab 20:15 Uhr auf Vox in der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ vor. Jochen Schweizer, der in der Investoren-Jury sitzt, scheint von dem Gerät angetan und probiert gleich ein paar Übungen aus. Knapp 14.000 Euro kostet ein SensoPro. Die Gründer von Sensopro benötigen neues Kapital in Höhe von 350.000 Euro. Dafür sind sie bereit zehn Prozent der Unternehmensanteile abzugeben.