Gesundheitliche Gefahren in Sexspielzeugen
Gesundheitliche Gefahren in Sexspielzeugen

Wie bei Spielzeugen für die Generation unter 18 Jahren, enthalten auch die Spielzeuge für Personen über 18 Jahren die sogenannten Sexspielzeuge zum Teil gefährliche Weichmacher oder Chemikalien. In diesem Zusammenhang will jetzt die Bundesregierung tätig werden. Man plant die Zulassungsbeschränkungen von eben diesen Sexspielzeugen (Erotikartikeln) weiter zu verschärfen. Im Allgemeinen gelten Sexspielzeuge eigentlich nicht als besonders gefährlich, allerdings können die in den Dildos, Vibratoren und sonstigen erotischen Spaßmachern enthaltenen Weichmacher und Chemikalien der Gesundheit schaden. Hier wird zum Teil sogar davon ausgegangen, dass diese Sexspielzeuge als Krebsverursacher verantwortlich sein können. Bei einem Verbot der Sexspielzeuge könnten solche Vorfälle wie der aus dem Bericht Sexspielzeug lenkt Fahrerin in Ohio vom Fahren ab vermieden werden.


Handeln auf nationaler Ebene verspricht wenig Erfolg

Dies betreffende Vorschläge, in denen sogar Verwendungsverbote vorgesehen sind, lägen der Europäischen Kommission bereits vor. Die Vorschläge werden von der Bundesregierung unterstützt berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ in einer ihrer Ausgaben. Diese Bekundung der Bundesregierung war die Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen, die der Zeitung vorliegt. In Untersuchungen von Sexspielzeugen wurden zahlreiche Weichmacher (Phthalate) sowie weitere gefährliche Stoffe gefunden. Für einige dieser Stoffe gilt bereits ein Verbot für die Verwendung das ab 2015 gelte. Da viele der Sexspielzeuge importiert oder über das Internet bestellt würden, sei ein Vorgehen auf nationaler Ebene wenig geeignet, wurde von der Bundesregierung betont. Ob Sexspielzeuge  zu dem gehören, was wirklich sexy ist, kann man in den Bildern des Betrags, „Was wirklich sexy ist“ nachschauen.


Noch keine Risikobewertung durch das BfR für Sexspielzeuge

So unterstützt die Bundesregierung daher „ausdrücklich ein harmonisiertes, europäisches Vorgehen“. Einen Teil der Verantwortung für die chemische Sicherheit der Sexspielzeuge sieht die Regierung auch bei den Herstellern. Schließlich müssten diese auch Sicherstellen, das die von Ihnen vertriebenen Produkte sicher und nicht gesundheitsgefährdend seien. Aktuell läge auch noch keine Risikobewertung für die chemische Sicherheit von Vibratoren und Co durch das Bundesinstitut für Risikobewertung vor. Also Augen auf beim Sexspielzeugkauf. Es ist aber interessant, das auch Sexspielzeuge ins Auge der Bundesregierung fallen. Schon ein positiver Trend, dass selbst hier die Bundesregierung auf die Sicherheit von uns allen achtet. Vielleicht finden sich so auch bei uns Gummipuppenbordelle nach japanischem Vorbild die dank Bundesregierung ohne Gesundheitsgefahren durch Weichmacher in den Gummipuppen besucht werden können.

Quelle & Bild: saarbruecker-zeitung

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