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Shiwa: Selbstfahrendes E-Auto mit Projektionswänden statt Fenster

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Die Zukunft der selbstfahrenden Autos wird von einigen Herstellern bereits jetzt schon geschrieben. Googles autonome Flitzer nehmen regelmäßig am regulären Straßenverkehr teil und können sich mit den Fahrgewohnheiten der menschlichen Autolenker durchaus arrangieren. Jüngst kam es dennoch zum ersten, durch ein selbstfahrendes Google-Auto verursachten, Verkehrsunfall, ein Aufpraller bei weniger als 10 km/h. Eines Tages könnten autonome Autos das Straßenbild maßgeblich bestimmen und als eine Art selbstfahrende Taxis für jeden zur Verfügung stehen. Da es keinem Fahrer mehr Bedarf und die Verkehrsbeobachtung wegfällt, da alle fahrenden Autos miteinander vernetzt sind und das eine Fahrzeug stets weiß wo sich das andere gerade befindet, dürfte die klassische Verkehrsbeobachtung, wie wir diese jetzt noch kennen, in Zukunft obsolet werden. Visionäre konzipierten darauf hin bereits selbstfahrende Autos als fahrende Schlafkabinen. Längere Strecken könnten dann durch eine gesunde Portion Schlaf überwunden werden. Einfach in das autonome Auto einsteigen, Augen schließen und losfahren. Zehn Minuten vor dem Erreichen des Ziels wird man sanft geweckt. Das klingt echt spannend. Welche neuen Möglichkeiten autonome Autos noch bieten können, zeigt auch eine aktuelle Studie, die noch bis zum 13. März im Rahmen des Genfer Autosalons in der Schweiz begutachtet werden kann.

Zukunft Auto

Selbstfahrendes Auto als mobiler Konferenz-Raum

Zusammen mit dem Magazin Quattroruote hat das Istituto Europeo di Design (IED) in Turin ein selbstfahrendes Auto entwickelt, das ohne Fenster auskommt und dafür im Inneren mit Multimedia-Projektionen begeistert. An die Wände des fensterlosen Shiwa-Cars können multimediale Inhalte projjieziert werden. Auch die Sitze sind so angeordnet, dass die Innenassen besser miteinander kommunizieren können. So würde das Auto der Zukunft eher zu einem fahrenden Konferenzraum umfunktionalisiert. Hier können Geschäftspartner Meetings vorbereiten oder Präsentationen in einem anderen Rahmen abhalten. Das Interieur soll den Designern nach einen absoluten Lounge-Charakter erhalten. Wie sowas aussehen kann, zeigte Ford bereits in einer sehr ansehnlichen Studie.

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In Zukunft werden wir auch vermehrt etwas von einem „Individual Identity Companion Vehicle“ (IICV) lesen und hören. Die Autos passen sich dabei stets dem Mitfahrer an und lernen dazu. Statt einem Autoschlüssel, braucht man lediglich in die Autokamera zu schauen und schon öffnen sich die Türen, sofern man auch der rechtmäßige Besitzer des Autos ist. Das umweltfreundliche Elektroauto wird durch vier Elektromotoren an den jeweiligen Rädern angetrieben. Die Designer sind sich sicher, dass Fahrzeuge dieser Bauart und Funktionalität bereits 2030 als Alltagsfahrzeuge eingesetzt werden. Das Design vom Shiwa ist schon ziemlich speziell und natürlich auch sehr futuristisch angehaucht um die Messe-Besucher zu flashen und das Interesse neben den anderen schicken Flitzern zu wecken. Insgesamt aber eine spannende Geschichte. Das Exterieur des Shiwas besteht übrigens aus metallenen Verbundplatten mit einer Aluminiumoberfläche.

Shiwa Future-Car im Video

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