In den USA ist Werbung über Schilder haltende Menschen deutlich weiter verbreitet als in Deutschland. Manch einer macht aus dem Halten von Schildern geradezu eine Kunst. Da wird das Schild wild herumgewirbelt, mit Passanten interagiert und geradezu artistisch agiert. Signspinning nennt sich das Phänonen, und so manch ein Signspinning-Artist begeistert die Massen. Dieser Trend wurde nun von einem cleveren deutschen Marketing-Startup namens SignSpin Marketing aufgenommen.


Sign Spin
V.l.: Daniel Sobeck, Nicklas Rönnau, Gründer Philipp Schatton, Robert Suberg © VOX/Sony

Fliegende Schilder als Geschäftsmodell

Das Team von SignSpin hat schon mit zahlreichen großen Marken zusammengearbeitet. Unter anderem wurden die Schilder für BMW, McDonalds, Microsoft, O2 und Porsche geschwungen. Hinter Signspin-Marketing steht der Gründer Philipp Schatton. Dieser wollte sich während seines Studiums Geld dazuverdienen. Die meisten Studentenjobs waren ihm aber zu langweilig. Den Trend rund um die Schilder kannte Schatton aus den USA. 2012 gründete er SignSpin, heute hat er 60 Mitarbeiter über ganz Deutschland verteilt, in Berlin sind es 10.

Schattons Team von Signspinnern bereist bereits fleißig die Republik. Ihre Bühne ist die Straße. Beim Signspinning werden nicht einfach nur Schilder in der Hand gedreht – die Signspin-Künstler schleudern die rund ein Kilo schweren Schilder herum, werfen sie in die Luft und binden sie in Tanzeinlagen ein. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Art und Weise, Werbung zu machen, sondern auch um einen Sport. In den USA finden regelmäßig Signspin-Meisterschaften statt, ab der auch Schatton und sein Team teilnehmen.


Allerdings handelt es sich auch um ein ernsthaftes Geschäft. Das lässt sich mühelos an der beeindruckenden Referenzliste von Singspiel Marketing erkennen.

SignSpin bei “Die Höhle der Löwen” auf Vox

Heute Abend ab 20:15 wird das Unternehmen SignSpin bei der Show “Die Höhle der Löwen” auf Vox zu sehen sein. Dort kämpfen eine Reihe von Startups um die Gunst von fünf Investoren. SignSpin möchte mit der Teilnahme an der Show unter anderem die eigenen Öffentlichkeitswirkung verbessern, aber natürlich hofft Schatton auch darauf, einen der Investoren von seinem Unternehmen überzeugen zu können. Ob das gelingt, wird sich heute Abend zeigen.

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