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Skysphere: Solarbetriebenes Mikro-Haus mit App-Steuerung, Panoramablick und „Zombie-Modus“

Der Neuseeländer Jono Williams hat sich den Traum eines futuristischen Mikro-Hauses erfüllt und ein ziemlich spannendes Exemplar kreiert. 50.000 US-Dollar und 3.000 Arbeitsstunden flossen in das Projekt. Das Turmhaus versorgt sich selbst mit Strom und verfügt dabei über Solar-Streben, die das Kuppel-Design prägen. Im Inneren befindet sich eine Couch, ein Schlafplätzchen und ein TV. Die Aufmerksamkeit dürfte allerdings hauptsächlich  dem beeindruckenden Rundumblick gewidmet sein.

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Skysphere: Grünes Baumhaus mit Komfort und Weitblick

Jono Williams hat mit seinem Mikro-Haus einen Ort erschaffen, der zum Entschleunigen und Entspannen einlädt. Der atemberaubende Blick ist ziemlich eindrucksvoll. Zudem ist das hochgebaute Kuppel-Häuschen auch mit einer App-Anbindung ausgestatett. So können verschiedene Licht-Spektakel per Smartphone gesteuert werden. Auch die Scheiben dunkeln sich per Knopfdruck ab. Williams ist Grafik-Designer, Plastik-Ingenieur und besitzt eine eigene IT-Firma. Mit diesem Know-How hat er das freistehende „Baumhaus“ zunächst am Computer entwickelt. Es folgte dann die Material-Auswahl und Zusammenstellung um das Projekt schließlich final umsetzen zu können. Der Wohn-Tower steht in Palmerston North (eine Stadt auf der neuseeländischen Nordinsel). Hauptsächlich kommt 8 Millimeter dicker Stahl zum Einsatz. Der Tower selbst wurde auf einer 50 Tonnen schweren Betonbohle errichtet. Der Turm eignet sich eher um ein entspanntes Wochenende zu verbringen als dort dauerhaft drin zu wohnen. Eine weitere Besonderheit ist die Konstruktion des Skysphere, der schließlich in einzelne Teile zerlegt und somit auch transportiert werden kann. In die Kuppel gelangt man über den zentralen Zylinder, der mit einer Leiter versehen ist. Hier kommt in der Tat ein wenig Leuchtturm-Feeling auf. Otto hat ja bereits gezeigt, dass man durchaus auch in einem Leuchtturm leben kann. In Zukunft soll die Skysphere-Tür mittels Fingerabdruck-Scanner gesichert werden. Diese öffnet und schließt sich dann automatisch.

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Zombie-Modus und App-Steuerung

Das Licht, die Türen, die Musik, der in der Couch eingebaute Bierdosen-Kühler und der Projektor wird alles über die passende Android-App gesteuert. Mittels Wifi-Support ist auch eine Sprachsteuerung möglich. „Licht an“ und es werde Licht. Ganz witzig ist auch der ebenfalls per Sprachbefehl einschaltbare „Zombie-Modus“. Dabei werden alle Türen gesichert, sobald eine Walking-Dead-ähnliche Katastrophe ausbrechen sollte. Auch die selbstdesignte Couch mit integrierter Kühlbox und Bierdosen-Spender ist ein kleines Highlight für sich. In Zukunft möchte Williams noch eine Dusche und eine Toilette installieren. Zusammen mit seiner Freundin möchte der Visionär noch ein weiteres grünes Off-Grid-Haus kreieren und dabei auf die beim Skysphere gesammelten Erfahrungen zurück greifen.

Skysphere im Video

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