Die Drohnentechnologie befindet sich noch immer im Entwicklungsstadium. Unternehmen und Forscher in aller Welt finden immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. So hat Amazon eine neue Lieferdrohne präsentiert, die Bestellungen in Rekordzeit ausliefern soll. Gleichzeitig hat die Firma IntelliNet Sensors einen smarten Zusatz für handelsübliche Drohnen entwickelt. Diese soll in der Lage sein, in Katastrophengebieten den Atem oder den Herzschlag von verschütteten zu registrieren und anschließend dessen Position zu lokalisieren. Die Retter können dann zielgerichtet nach der Person graben. Dies ist von enormer Bedeutung, denn je früher ein Verschütteter gerettet werden kann, desto größer sind seine Überlebenschancen.


Copyright: IntelliNet Sensors
Copyright: IntelliNet Sensors

Herzschlag und Atmung verändern die elektromagnetische Signatur

Logischerweise sind natürlich auch andere Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Beispielsweise die Überwachung leerstehender Gebäude. Verschafft sich dort jemand unbefugt Zutritt, könnte die Technik den Herzschlag erkennen und den Wachdienst alarmieren. Der Drohnenzusatz analysiert dabei die elektromagnetische Signatur der Umgebung. Der menschliche Körper sendet durch Atmung und Herzschlag ebenfalls entsprechende elektromagnetische Signale aus. Diese Veränderung der üblichen Signatur wird erkannt und analysiert. Die Drohne fliegt dann mehrere Punkte in der Umgebung an und misst mit Hilfe der Sensoren die entsprechenden Daten. Daraus lässt sich dann der Standort der Person ermitteln und die Helfer können sich auf die zielgerichtete Suche machen.

Auch Disney nutzt die Technik bereits

“Die schnelle Einsatzfähigkeit innerhalb von schwierig zu erreichenden Gebieten, ermöglicht es Rettungskräften und Polizei zahlreiche Leben in einer hektischen und lauten Umgebung zu retten“, erklärt Dr. Fred Mohamadi, Präsident der Entwicklerfirma, die Vorteile des Produkts. Über den Preis seines Drohnenzusatzes schweigt sich der Unternehmenslenker allerdings aus. Er kündigte lediglich an, dass das Produkt schon bald weltweit erhältlich sein soll. Die elektromagnetischen Signale des Körpers zu nutzen, ist dabei keine völlig neue Idee. Der Unterhaltungskonzern Disney beispielsweise entwickelte bereits vor einiger Zeit einen Touch-Sensor, der auf dieser Idee beruht.


Via: IntelliNet Sensors 

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