Wer auf der Straße lebt, der ist häufig auf Hilfe von außen angewiesen. Dies wird oft über Institutionen wie Tafeln oder andere Hilfsorganisationen realisiert, bei denen die Hilfsbedürftigen vorstellig werden müssen. In Großbritannien gibt es nun eine bessere Lösung: Dort können Obdachlose kleinere, hilfreiche Dinge komplett kostenlos an Automaten beziehen.


Hilfe aus dem Automaten

Hinter den Automaten steckt die Wohltätigkeitsorganisation Action Hunger. Diese arbeitet mit anderen Organisationen zusammen und plant den Betrieb von Automaten im kompletten Vereinigten Königreich und in New York. Der Service soll bereits Anfang 2018 starten.


Action Hunger möchte damit sicherstellen, dass Obdachlose auch dann Zugriff auf Hilfsgüter haben, wenn die Angebote der Hilfsorganisationen geschlossen sind. Die Automaten sollen Nahrungsmittel wie etwa Sandwiches, Energieriegel und Früchte sowie andere essentielle Dinge wie antibakterielle Creme, Tücher, Zahnpasta und auch Bücher enthalten. Obdachlose bekommen eine Karte ausgehändigt, mit denen sie Zugriff auf die Automaten bekommen.

Nur drei Gegenstände pro Tag

Die Karte erlaubt es dann, pro Tag drei Gegenstände aus den Automaten zu ziehen. So möchte Action Hunger verhindern, dass die Automaten alleinige Versorgungsquelle für die Obdachlosen werden.

Die Idee wird sicher niemanden von der Straße holen. Das ist aber auch gar nicht der Plan. Laut Halimah Gulzar Khaled von Action Hunger gehe es eher darum, Menschen durch eine schwierige Phase in ihrem Leben zu helfen.

Laut Action Hunger sind die Geräte außerdem günstig zu unterhalten. Viele Nahrungsmittel aus den Automaten sollen von Organisationen kommen, die sich dem Kampf gegen die Nahrungsmittel-Verschwendung verschrieben haben. Action Hunger möchte außerdem Spenden von Supermärkten und anderen Geschäften einsammeln. Die Automaten sollen dann jeden Tag von Freiwilligen neu aufgefüllt werden.

via Independent.ie

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