Das Zeitalter der Digitalisierung hat längst auch im Finanzbereich Halt gemacht. Über 500 FinTech-Unternehmen arbeiten in ganz Deutschland daran, klassische Bankdienstleistungen mit digitalen Lösungen zu vereinfachen und zu verbessern. Auch der Geschäftsbereich der Geldanlagen kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. Aber wie steht es parallel zur digitalen Entwicklung um die Sicherheit? – Wie sicher ist es wirklich, wenn man sein Geld über eine App anlegt, anstelle persönlich in der Bankfiliale zu sitzen und einen Sparplan zu unterschreiben? Und mit welchen Internettechnologien kann die Sicherheit überhaupt gewährleistet und weiterhin verbessert werden?


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Das digitale Bankgeschäft boomt, aber viele Verbraucher sind noch skeptisch

Zunächst schleichend, aber seit zwei Jahren mit einem Paukenschlag nach dem anderen, ist die Digitalisierung in der Finanzbranche angekommen. Mit wenigen Klicks und wenigen Sekunden an Zeitaufwand kann man mittlerweile Konten wechseln, Kredite besorgen, Geld anlegen oder Versicherungen abschließen. Vorzugsweise über das Smartphone, mit dem man mittlerweile sogar bezahlen kann. Doch wo das digitale Bankgeschäft boomt und viele begeisterte Nutzer findet, gibt es genauso viele Verbraucher, die der Entwicklung noch skeptisch gegenüberstehen. Sie befürchten einen Verlust des Bezugs zum Geld und können sich nicht vorstellen, dass Geldgeschäfte über das Smartphone und Internet sicher sind. Schließlich gibt es genug Hacker, die sich in Smartphones und Online-Accounts einschleusen können – und tatsächlich sind die Themen Vertrauen und Sicherheit essenziell für FinTechs, unabhängige Einzelserviceanbieter wie den IG Online Broker, sowie große Banken, die hinsichtlich digitaler Produkte begonnen haben, nachzuziehen, um mithalten zu können.

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Biometrische Sicherheits-Barrieren und weitere Sicherheitsaspekte

Möchte man den Aussagen der Entwickler digitaler Finanzlösungen Glauben schenken, dann bieten die entwickelten Produkte natürlich ein riesiges Sicherheitsmaß. Und genau das ist der Punkt. Viele Verbraucher glauben das nicht, weil verschiedene Anwendungen beispielsweise Daten vom eigenen Bankkonto abrufen oder die persönliche SCHUFA durchforsten. Angesichts solch sensibler Daten ist die Frage also absolut berechtigt, wie die Sicherheit gewährleistet und stetig verbessert werden kann.

Zunächst ist das Feld der Nutzer-Autorisierung wichtig zu beachten. Früher waren es Nutzernamen und Passwörter, welche Nutzerkonten vor Fremdzugriffen schützten. Heute sind es immer mehr biometrische Authentifizierungsschlüssel wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennungen. Manche Banken nutzen diese Techniken sogar schon an Geldautomaten, wo Kunden nicht mehr ihre PIN eingeben müssen, sondern ausschließlich durch Gesichtserkennung identifiziert werden. Das lässt darauf schließen, dass man auf die Sicherheit biometrischer Sicherheitsfreigaben setzen kann. Zudem werden diese Lösungen ständig weiterentwickelt, auch mit Blick auf Lösungen mithilfe künstlicher Intelligenz. Auf der anderen Seite sind es nutzerunabhängige Sicherheitsaspekte, darunter vor allem der verschlüsselte Datenverkehr und allgemein sichere Infrastrukturen. Man kann es so zusammenfassen, dass FinTechs und Banken alles Erdenkliche tun, um ihre Lösungen sicher zu machen. Es geht schließlich um das Geld ihrer Kunden und vor allem die Deutschen verstehen bei diesem Thema nur sehr wenig Spaß.

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