Dem neusten Sonnenschutz-Ratgeber der Environmental Working Group zufolge sind von 1700 getesteten Sonnencremes gerade einmal 21 Prozent sicher und effektiv. Der Rest fiel gnadenlos durch. Neben Sonnencremes wurden auch diverse Sprays getestet. Zusammenfassend ist auf der Ratgeber-Website eine „Hall of Shame“ erstellt worden. Hier werden die schlechtesten Cremes und Sprays sowie Kinder-Sonnencremes gelistet. Bekannte Hersteller, wie etwa Neutrogena, tummeln sich auch unter den schlecht abgeschnittenen Produkten.


Sonnenbrand
Sonnenbrand: Kelly Sue DeConnick CC BY-SA 2.0

Nur 21 Prozent von 1700 Sonnencremes sind sicher

Um sich effektiv vor den teilweise recht aggressiven  (UVB, UVA) Sonnenstrahlen im Hochsommer schützen zu können, hilft es nicht blind den Angaben über die Höhe des Lichtschutzfaktors zu vertrauen. Viel mehr lohnt es sich im Voraus über die Wirksamkeit der favorisierten Cremes und Sprays zu informieren. Während ein Großteil der getesteten Cremes keinen sicheren Sonnenschutz gewährleisten konnten, lauert bei manchen Cremes jedoch noch eine weitere Gefahr. Schließlich sind unter anderem auch Oxybenzone enthalten, die wiederum den Hormonhaushalt beeinflussen können. Experten raten dringend von dem Lichtschutzfilter ab, da dieser zu Zellschädigungen und Hautkrebs führen kann. Auch das des Öfteren enthaltene Retinylpalmitat ist ein Stoff, der als Reizstoff agiert.

Cremes enthalten Krebs erregende Stoffe

Der aktuelle Sonnnencreme-Ratgeber von EWG offenbart dabei eine ziemlich ernst zunehmenden und eigentlich bisher noch recht undiskutierte Problematik, die es in der Folge einmal näher zu erläutern gilt. Das ist jedoch gar nicht so einfach, da auch die Empfehlungen der Experten mit Vorsicht zu genießen sind. Immer wieder geraten Sonenncreme-Inhaltsstoffe in den Verruf schädlich zu sein. So empfiehlt EWG beispielsweise auf Sonnencremes mit den UV-Filterstoffen Titandioxid und Zinkoxid zurück zu greifen. Aktuelle Studien aus der Krebsforschung geben jedoch auch hier Anlass zur Sorge. Im Gegensatz zu chemischen Lichtfiltern sollen die physischen Lichtfilter die Hautschutzschicht nicht durchdringen und somit das Zellwachstum nicht stören. So viel in der Theorie. In der Praxis scheint das jedoch anders auszusehen.


So enthalten die Sonnencremes mit Titandioxid oder Zinkoxid winzige Nanoteilchen, die in der Lage sind die Lipid-Barriere der Haut zu durchdringen und gelangen somit ebenfalls in den Körper um dort unter anderem eine Veränderung des Zellwachstums herbeiführen zu können. Die winzigen Partikel gelangen nicht nur in die tieferen Hautschichten, sondern auch in die Blutbahn, halten Forscher weiter fest.

Weitere Informationen zu dem Sonnen-Creme Ratgeber 2015 erhaltet ihr auf der Website von EWG. Darüber hinaus können wir euch auch den recht umfangreichen und ziemlich interessanten Beitrag vom Zentrum der Gesundheit empfehlen.

Wie man sich durch die Aufnahme von Nahrung einen gewissen Sonnenschutz von innen heraus aufbauen kann und wie dieser Effekt durch eine neuartige Pille verstärkt wird, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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