Noch bis zum 11. Dezember treffen sich Regierungsvertreter aus aller Welt in Paris. Dort sollen Maßnahmen beschlossen werden, um die globale Erderwärmung zu begrenzen. Dabei wird es vor allem viel um Zahlen gehen. Ein Projekt von Google und verschiedenen Umweltschutzorganisationen möchte nun aber einen anderen Blickwinkel auf die Verhandlungen aufzeigen. Dazu begaben sich die Umweltschützer mit Google Street View Kameras an Orte, die von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen wären. Dort schossen sie Fotos, die zeigen sollen, was der Menschheit verloren geht, wenn sich die Weltgemeinschaft in Paris nicht auf entschiedene Maßnahmen einigen kann.


Via: Treehugger © Google Street View
Via: Treehugger © Google Street View

Polarbären, Regenwald und Blau-Eichen sind zu sehen

So begab sich die Organisation „Polar Bear International“ mit den Kameras nach Churchill ganz im Norden Kanadas. Dort filmten sie die Polarbären in ihrer natürlichen Umgebung, die durch immer wärmere Temperaturen gefährdet ist. Die „Amazonas Sustainable Foundation“ wiederum durchstreifte den südamerikanischen Regenwald und vermittelt so einen Eindruck von der beinahe unberührten Natur dort. Der Regenwald ist dabei für den Kampf gegen den Klimawandel von doppelter Bedeutung. Denn die Bäume dort wirken wie ein riesiger CO2-Speicher. Geht der Regenwald verloren, würde dies die Erderwärmung weiter beschleunigen. Die Organisation hat zudem die Lebensräume der Ureinwohner lokalisiert, die ebenfalls auf das Ökosystem des Amazonas angewiesen sind.

Bilder gibt es bei Google Street View zu sehen

Auch in den Vereinigten Staaten werden Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur befürchtet. So dokumentierte die Gruppe „Nature Conservancy – California“ den Zustand der mächtigen Blau-Eichen in Kalifornien. Prognosen gehen davon aus, dass sich ihre Zahl bis zum Jahr 2100 um rund 41 Prozent verringern wird. Dieser Rückgang soll in den nächsten Jahren regelmäßig per Kamera festgehalten werden. Die geschossenen Bilder aller Organisationen werden zudem nicht nur per Google Street View der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, sondern sollen auch verwendet werden, um Unterrichtsmaterialien und Informationsbroschüren zu entwerfen.


Via: Treehugger

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