Spray On Solar – University of Toronto entwickelt Solarzellen zum Sprühen

Neu: Solarzellen zum Sprühen.

Die University in Toronto hat unter der Leitung von Iiian Kramer eine neue Solar-Technologie entwickelt, die es uns erlaubt Solarzellen auf jede beliebige Oberfläche zu sprühen und somit diese in potentielle Solaranlagen zu verwandelt. Die neuen Solarzellen zum sprühen nennen sich SprayLD´s und können theoretisch auf jedem beliebigen Objekt angewandt werden, zum Beispiel Hausdächer, Autodächer, Fahrräder oder sogar auf Tablets und Smartphones. Die neuen sprühbaren Solarzellen bestehen aus einen ganz bestimmten Nanokristall, welches den englischen Namen „Colloidal Quantum Dot“ trägt. Wie die neuen sprühbaren Solarzellen von der University of Toronto funktionieren, lest, seht und erfahrt ihr hier in diesem Artikel bei uns im Innovations-Blog Trends der Zukunft.

Spray On Solar – Solarzellen zum sprühen

Die University of Toronto entwickelte die innovativen SprayOn Solarzellen auf der Basis eines winzigen lichtempfindlichen Materials genannt Colloidal Quantum Dots. Nachdem das Material auf eine flexible Folie oder einen biegsamen Kunststoff gedruckt wird, kann dieser mit winzigen solarempfindlichen punkten beschichten werden und auf verschiedenen Oberflächen verwendet werden. Ein Autodach mit CQD beschichteter Folie kann so genug Energie erzeugen um drei 100-Watt-Glühbirnen zu betreiben. Der Name der Spray On Solarzellen „SprayLD“ ist eine Anspielung auf das entwickelte Herstellungsverfahren, in denen das Material in einzelnen Atom-dünnen Schichten nacheinander und sehr schnell aufgetragen wird. Bisher konnten CQD Oberflächen nur durch eine langsame und teure Vorgehensweise hergestellt werden. Stattdessen wird mit sprayLD die Flüssigkeit die CQDs enthält direkt auf die Oberflächen gesprüht.

Herstellungsanlage für wenige Euro gebaut

Die Forscher haben für den Bau der Herstellungsanlage nur wenige Euro ausgegeben und ausschliesslich mit billigen, leicht verfügbaren Teile gearbeitet. Die Sprühdüse wurde aus Stahlwerken bezogen und die Luftbürsten aus einer Kunsthandlung. Prinzipiell könne man diese Anlage zum Auftragen der Solarzellen in jedem Hobbykeller nachbauen. Die aufgesprühten Solarzellen erreichen aber bislang nur einen Leistungsgrad von ca. 8 Prozent. Da gilt es auf jeden Fall noch dran zu schrauben. Im Prinzip hätten die Macher aber ihr Ziel erreicht, nämlich ein super-günstiges Verfahren für sprühbare Solarzellen zu entwickeln. Sprühbare Batterien befinden sich ja schon in der Pipeline. Unser Fazit: Wir sind uns sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bevor wir uns Solarzellen im Baumarkt in einer Sprühdose kaufen und so jede Oberfläche in eine potentielle Solaranlage verwandeln können, dank der Universität in Toronto.

Das Video zu den Spray-On Solarzellen

Quelle: Ifl Science