Kaum eine Ressource ist auf dieser Welt so knapp wie die Stille, und doch tut sie uns unendlich gut! Leider finden wir sie häufig weder bei der Arbeit noch in der Freizeit, denn immer ist um uns herum etwas los, und wenn es doch mal langweilig wird, schalten wir Handy, Notebook oder Fernseher ein. Vielleicht würden wir die Stille viel mehr suchen, wenn wir wüssten, was sie mit unserem Gehirn alles anstellt.


Ein Ort der Stille / Foto: Yvonne Salmen
Stille: Inspirationen für inneren Frieden und Freude
Preis: 12,95€
Zuletzt aktualisiert am 18.11.2017

Im Reich der Stille wohnt die Kraft

Menschen mit Hang zu einsamen Waldspaziergängen und Bergwanderungen erleben regelmäßig dieses Gefühl der intensiven Entspannung, das zum Teil auf die sie umgebende Stille zurückzuführen ist. Auch wer sich gern in einen ruhigen Raum zurückzieht und einfach nur in Ruhe meditiert, wird diese herrliche Erfahrung bereits gemacht haben. Doch was im Körper dabei abläuft, ist natürlich nicht im Detail spürbar:

– Etwa 2 stille Stunden pro Tag regen das Wachstum neuer Gehirnzellen im Hippocampus an, der für Emotionen, Gedächtnis und Lernen zuständig ist. Auch die Verknüpfung zum restlichen Gehirn fehlt dabei nicht, so können die frisch entwickelten Zellen auch andere Systemfunktionen übernehmen. Es stimmt also wirklich, dass Stille schlau macht!


– Sind die äußeren Reize für eine Weile lahmgelegt, tritt ein sogenanntes Ruhezustandsnetzwerk im Gehirn in Kraft, das uns Zugang bietet zu unseren Emotionen und innersten Erfahrungen. So finden wir also ganz wörtlich wieder zu uns selbst, kreative Prozesse werden angestoßen und Informationen sortiert.

– Pausenlose akustische Reize ermüden das Gehirn, die Konzentrationsfähigkeit sinkt, die mentale Ermüdung setzt ein. Da wir unsere Ohren nicht so einfach wie die Augen verschließen können, besteht zur bewussten Regeneration nur die Möglichkeit, einen wirklich stillen Ort aufzusuchen. Wenige Minuten absolute Stille haben durchaus einen verblüffend heilsamen Effekt!

Wenn du daheim nicht zur Ruhe kommst, dann suche einfach regelmäßig eine Bibliothek auf, gehe in den Wald oder auf den Friedhof. Auch einen Meditationskurs zu besuchen, kann sehr nützlich sein, um zu lernen, wie du zur Stille findest.

Stille – eine sprudelnde Quelle für das Gehirn



Quellen: bewusst-vegan-froh.de, zeit.de

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