Die japanische Firma Shunkosha hat vor kurzem eine neue Art der interaktiven Werbung in der U-Bahn in Tokio eingeführt. Integriert in die Schlaufen, an denen sich der Fahrgast hält, befindet sich „Strappy“, eine kleine Box zur Übertrageung von Daten über NFC (Near Field Communication). Berührt ein Fahrgast diese Box mit seinem Smartphone, öffnet sich automatisch der Browser und zeigt zum Beispiel eine Werbung oder ein Video an.


interaktive Werbung in der U-Bahn in Tokio
Strappy – interaktive Werbung in der U-Bahn


Mittels NFC, kann Strappy das Smartphone für gewünschte Werbezwecke verwenden. Zudem könnte es für Fahrplanaktualisierungen, Kundenservice oder sogar als mobiler Fahrkartenautomat verwendet werden. Gerade Letzteres hätte einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie Fahrkarten gekauft und aufbewahrt werden. Vorbei wäre die Zeit in der man Angst hat, die Fahrkarte in der Handtasche oder der Hosentasche zu verlieren.

Wissenschaftler sehen, trotz der Überflutung der Menschen durch Werbung, viel Potential in dieser Form der Werbung in Transportmitteln. Unter anderem wurde dieses System schon 2007 in der U-Bahn in London und von der Deutschen Bahn in Städten wie zum Beispiel Berlin, Köln oder Frankfurt getestet.


Trotz der vielen Vorteile sieht zum Beispiel ein Vertreter der Transport for London ein Problem in der Geschwindigkeit der NFC Übertragung. Es besteht also noch Bedarf für Verbesserungen.

Quelle: The Atlantic Cities

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