Medizinische Apps statt Arztbesuch
Medizinische Apps statt Arztbesuch

Bereits jetzt geraten Handys und dazugehörende Apps immer öfter ins Gespräch, wenn es um das Thema Medizin und Gesundheit geht. Einem Ergebnis einer internationalen Studie zufolge sollen Handys in der Zukunft noch größere Bedeutung für die medizinische Versorgung gewinnen. Das Ergebnis der Studie, die von research2guidance durchgeführt wurde, lässt den Hightech Verband BITKOM, für die Zukunft ein vermehrtes Nutzen von Handy Apps, in medizinischen Belangen prognostizieren. So könnten moderne Gesundheits-Apps einen Gang in eine Arztpraxis in Zukunft zum Teil ersetzen. Apps könnten in der Zukunft zur Speicherung und Übermittlung von Patientendaten genutzt werden. Speziell bei der Bekämpfung sogenannter Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Herzkrankheiten, Asthma oder Diabetes könnten medizinische Apps eingesetzt werden, um ständige Arztbesuche überflüssig zu machen. In Verbindung mit den Bluetooth Schnittstellen moderner Handys oder Smartphones könnten Daten zur Gesundheit, von mobilen medizinischen Geräten erfasst und über das Handy an den behandelnden Arzt weitergeleitet werden. Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über die Fortschritte bei RFID-Chips, die hier ebenso zum Einsatz kommen könnten wie Mikropillen, die Daten aus dem Körper übertragen.


Übertragene Daten können vom Arzt ausgewertet werden

Der Arzt kann die übertragenen Daten in der Praxis auswerten und dem Patienten dementsprechende Empfehlungen zu Medikamentation und Sofortmaßnahmen aussprechen. Selbst die Verordnung von Medikamenten könnte insoweit vereinfacht werden, das mit modernen Smartphones die Medikamente in der Apotheke ohne gedrucktes Rezept abgeholt werden können. Grund für diese Vereinfachung könnte die neue RFID-Technik sein. Mithilfe der RFID-Technik könnte sich der Patient in der Apotheke zum einen Ausweisen, zum anderen könnte der Arzt die Verordnung an das Smartphone schicken und durch die RFID-Technik könnte die Berechtigung zum Erwerb des Medikamentes nachgewiesen werden. Auch die Near Field Communication (NFC)könnte hier genutzt werden. In Zusammenhang mit medizinischen Apps berichteten wir bereits über die Smartphone App, die zum Lebensretter für Epilepsie Patienten werden kann.


Diese Apps könnten das Gesundheitswesen finanziell entlasten

Laut Ergebnis der Studie rechnen mehr als die Hälfte der im Gesundheitswesen angesiedelten Unternehmen damit, das bis zum Jahr 2015 bereits viele Krankenschwestern, Ärzte und die sonstigen pflegerischen Berufe solche sogenannten „Gesundheits-Apps“ nutzen werden. Als einziges Hindernis sehen die Befragten die fehlende Standardisierung. Diese könnte den Fortschritt der E-Medizin sicherlich ausbremsen. Laut den befragten werden die Gesundheits-Apps in der Zukunft überwiegend auf Smartphones oder Tablet PCs genutzt werden. All dies entspricht dem Trend, länger und gesünder Leben zu wollen.

Quelle: bitkom

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.