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Studie warnt: Bis zu vierzig Prozent der Blütenbestäuber sind vom Aussterben bedroht

Insgesamt gibt es weltweit mehr als 20.000 verschiedene Tierarten, die Blüten bestäuben und so für eine natürliche Ausbreitung der Pflanzenwelt sorgen. Doch was nach einer beeindruckenden Zahl klingt, ist aktuell ein sehr fragiles System. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie der „University of Reading“ in Großbritannien. Demnach sind zukünftig immerhin vierzig Prozent dieser Arten vom Aussterben bedroht – darunter vor allem viele Bienen und Schmetterlinge. Dies wäre nicht nur für das Ökosystem ein schwerer Schlag, sondern langfristig könnte auch die Nahrungsversorgung eines Teils der Menschheit in Gefahr geraten. Schuld für die Gefährdung der Blütenbestäuber sind den Experten zufolge vermutlich zwei Phänomene: Der Klimawandel und der zunehmende Einsatz von Pestiziden.

Monarchfalter

Der Bestand des Monarchfalters ist von einer Milliarde auf 65 Millionen gesunken

„Wir sind in einer Periode der Abnahme“, erklärt der Lead-Autor der Studie Simon Potts. „Und dies wird immer stärkere Konsequenzen haben.“ Als Beispiel nennt die Studie dabei den Monarchfalter. Davon existierten in Nord Amerika einst rund eine Milliarde Exemplare. Durch den Einsatz von Pestiziden wurde dann aber die meisten Schwalbenwurzgewächse abgetötet – eine Hauptnahrungsquelle der Monarchfalter. In der Folge hat sich der Bestand des königlichen Schmetterlings auf nur noch 65 Millionen reduziert. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch bei vielen anderen Blütenbestäubern beobachten – was beispielsweise bei der Produktion von Kaffee und Kakao zum Problem werden könnte.

Mehr Blütenbestäuber sorgen für besserer Ernteerträge

Eine Studie der Vereinten Nationen kam daher ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der Mensch aktive Schutzmaßnahmen für die Bestäuber ergreifen sollte. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass eine gesteigerte Dichte und Vielfalt an Bestäubern – oder in anderen Worten: sicherzustellen, dass mehr und verschiedene Arten von Bienen und Insekten zu den Pflanzen kommen – direkte Auswirkungen auf die Ernteerträge hat“, erklärt Barbara Gemmill-Herren. „Und das ist gut für die Umwelt und die Ernährungssicherheit.“ Zumindest im Fall des Monarchfalters gibt es dabei Hoffnung: Überall auf der Welt haben sich bereits Privatpersonen und Organisationen zusammengefunden, um den Bestand des Schmetterlings wieder zu erhöhen.

Via: DigitalJournal

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3 Kommentare

  1. Hi,

    ja klar, weil dann keine mehr nachwachsen.. das heist, man sollte auch beachten, daß diese Lücken durch die natur auch geschlossen werden und sich dann wieder neue Arten entwickeln.. die dauernde Anstmacherrei mit wir haben zu wenig Wasser uns geht das Trinkwasser aus und die Tire Sterben aus, geht mir langsam aber zielstrebig wirklich auf den Zeiger, denn das schürt die Angst eines Menschen weiter, hier geht es nicht um „hach wir sollten uns um uns sorgen und ich stelle jetzt mal eine These auf“ sondern um reine Geldmacherrei, die man erst auf den 3.ten oder vierten Blick sieht, wenn überhaupt.. Sicher, durch die Umweltverschmutzung wird unser Planet geändert..(nach meiner Meinung zum schlechten) und wenn der Strom der Strom von Florida bis hoch zum Nordpol still steht, dann werden wir richtig kalte Zeiten erleben, aber uns sicherlich auch zurückziehen unter die Oberfläche und unser eigenes Habitat aufbauen.. unter der Oberfläche..Weil, wo sollen wir denn sonst hin.. weltraum.. wir haben ja noch nicht mal eine Doggingstation da oben um was größeres zu bauen..(siehe enterprice, weltraum und so..) unter die Erde oder unter das Wasser, das wäre dann die einzige Möglichkeit das dann aber bei anderen planeten dieses ermöglichen würde und selbst dort, wegen dem dauerlicht unter einer wasserkuppel, denn die Menschheit braucht licht, würden da alleine schon verschiedene Wassertiere sich entwickeln durch Fehlbildungen und so weiter, die sich dann wieder rum anpassen würden.. also, was soll der Geiz ..
    uhhh, durch die Umweltverschmutzung sterben 40% aller Rassen aus, nur, daß man an dieser stelle nicht bedenkt, daß der Mensch auch eine Rasse ist.. mit höherem Intellekt, der aber so hoch ist, daß er schon wieder erschreckend ist, siehe diesen Artikel.. den ich Kommentiere.. mit meinem Artikel.
    Also, was soll der Geiz, schaut lieber daß ihr Elektroautos und Wassermotoren bekommen.. und bitte nicht vergessen.. wer zu viel Wasser tankt, verbraucht viel Wasser .. wuhhhh.. böööse Wasserverbraucher (spoiler: wasser wird dann wieder abregen <- nicht vergessen)
    Und der Wasserverbrauch wird dann in die Höhe schießen und seeehr teuer werden !!
    aber daß wir Ozeane haben, vergessen.. oder sollen viele vergessen… damit sie teuer zahlen, aber das Entsalzung sehr billig sein kann, wird dann auch wieder gerne verschwiegen.. dass dann wiederum der Salzgehalt in den Meeren wieder passen könnte..
    bahh falsche Welt nein… falsche Leute… nein… falsche Erziehung !
    Es sind die Informationen und das Wissen, die die Reaktionen auslösen, mit einer dementsprechenden Erziehung in verschiedene Richtungen .. Und Volskwirte oder noch höhere Mächte wollen uns in irgendeiner weise ändern, in die, die ihnen passt..
    und jetzt kommen wir wieder zu der Ausrottung der Arten.. bei denen verschwiegen wird, da sich andere Arten bilden können.. entweder aus Dummheit, nicht Wissen oder reiner Gier.. aus verschiedenen Gründen. Warum schreibe ich dann diesen Artikel.. Aus Frust.. um ein Ventil zu haben.. Wir hätten schon lange Umweltfreundlichere Forstbewegungsmittel gehabt.. warum aber nicht .. ich denke.. und dafür halte ich euch auch, das ihr soweit Intelligent seit.. um euch das selbst zu beantworten.. Das mal zu diesem Artikel und dieser Müllstudie ..

    mit Freundlichen Grüßen
    Blacky

    blackysgate.de/net
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  2. solange wir soo selbst süchtig alles ignorieren wird sich da nix ändern und die monokulturen machen es nicht besser

    solange wir atmen können / fisch essen trinken ohne nach zu denken werden wir merken das wir in zuku kein geld essen können selbst der reichste mann/ frau wird merken geld macht nicht satt

    ohne bestäubung wird es die menschheit noch ca 200 jahre geben wir müssen jetzt anfangen umzudenken sonnst ist es zu späth.. zb it upcyclen reparieren statt weg werfen wir haben keine unendlichen recurcen

    wenn die menschen es merken ist es warscheinlich zu späth…

    mfg

  3. Auch richtig .. Aber das mit dem Wasser und den Bäumen, kenn ich irgendwo her 😉
    Auch daß durch die Wasser-Getränkeindustrie das meiste Kunstoff in die Umwelt heraus geblasen wird, sollte man erwähnen, auch wenn man dann die wasserflaschen auch ganz gut auf fernen Inseln gebrauchen kann, Umweltverschmutzung ist es allemal .. Schlimmer sind eben die Einkaufstüten, die dünnen, die mit Quallen verwechselt werden können und dadurch das Gedärm verschlossen wird der Seetiere .. das iss das schlimmste.. auch die Kurstoffbestandteile.. aber alles was in die tiefsee unter geht und im Schlick landet.. werden durch die Bakterien wieder in öle umgewandelt.. aber dazwischen ist halt ne menge tier .

    liebe Grüße
    Blacky

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